40-Jähriger stirbt bei Unfall auf A 4

Symbolbild (Foto: Zeuner)
Apolda: A 4 |

Zwei schwere Unfälle innerhalb einer Stunde ereigneten sich am gestrigen Dienstagnachmittag auf der A 4 kurz nach der Anschlussstelle Apolda Richtung Frankfurt/M.

Vor dem ersten Unfall ist gegen 14 Uhr ein 28-jähriger Audi-Fahrer aus Erfurt mit über 200 km/h unterwegs. Zeugen berichteten, dass sich der junge Mann im Vorfeld sehr flott unterwegs war "mit Lichthupe Platz gemacht hatte". Als vor ihm ein 60-jähriger Skoda-Fahrer aus dem Landkreis Uelzen einen Lkw überholt, kann der Audi-Fahrer nicht mehr ausreichend bremsen und fährt auf den Skoda auf. Der Skoda wird in die Betonmauser gedrückt, der Audi schleudert gegen einen Lkw. Beide Pkw-Fahrer werden bei dem Unfall leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 46.000 Euro.

Die Vollsperrung war gerade 15 Uhr aufgehoben und der Stau begann sich aufzulösen, da ereignete sich am Stauende ein weiterer Auffahrunfall. Ein 60-jähriger Mann aus der Nähe von Schkeuditz hielt seinen Lkw am Stauende an. Unmittelbar danach fuhr ein 40-jähriger Lkw-Fahrer aus Wesel ungebremst auf den stehenden Lkw auf. Er war vermutlich unaufmerksam und hatte die Situation zur spät bzw. gar nicht erkannt. Durch den heftigen Aufprall wurde das Führerhaus stark deformiert und der Fahrer eingeklemmt. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der 60-jährige andere Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 175.000 Euro. Die Fahrbahn war für die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen zwei Stunden voll gesperrt.
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