BERLIN GALLERY WEEKS- Kulturfabrik Apolda zeigt Schmalfuß Berlin

Wann? 28.08.2015 19:00 Uhr

Wo? Kulturfabrik Apolda, Dr.-Külz-Straße 4, 99510 Apolda DE
Flyer Vorderseite
Apolda: Kulturfabrik Apolda | BERLIN GALLERY WEEKS
Kulturfabrik Apolda shows Schmalfuss BERLIN contemporary fine arts

Eröffnung : 28.08.2015, 19 Uhr Kulturfabrik Apolda, Dr. Külz Straße 4, 99510 Apolda

WIRKLICHKEIT | EN

Im Rahmen der Berlin Gallery Weeks stellt die Kulturfabrik Apolda der Galerie Schmalfuss (Berlin/Marburg) vom 28. August bis 9. Oktober ihre Räume zur Verfügung.
Neun KünstlerInnen widmen sich der Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeiten. Im Sinne eines Verständnisses von Kunst als Vermittler zwischen Realität und Fiktion verhandeln die Werke ihr Verhältnis zu Gegenstand, Material, Raum und nicht zuletzt die Wahrnehmung durch den Betrachter selbst.
Die Künstlerauswahl der Kuratoren Nils Hilkenbach, Katarina Lozo und Jonas Wietelmann umfasst neben drei etablierten, international renomierten Positionen der Galerie junge Dresdner KünstlerInnen und vertraut auf ein innovatives Wechselspiel zwischen den künstlerischen Standorten, dass den außergewöhnlichen Möglichkeiten des Ausstellungsraums gerecht wird.
So schaffen Julia Langhammer und Thomas Schmelzer mit ihrer ortsspezifischen Installation einen direkten Bezug zur Architektur und fordern den Betrachter heraus, die komplexe Konstruktion in ihrer Allumsichtigkeit zu begreifen, während Ludwig Kupfers Malerei schemenhafte Architekturen abbildet, die durch ihre Flächigkeit eine abstrakte Wirkung entwickeln. Architekturale Strukturen bestimmen auf den ersten Blick auch die Objekte Sophia Hoses, in deren Schaukästen sich jedoch auf den zweiten Blick ein Innenleben offenbart, das vage Andeutung auf menschliche Präsenz bleibt und als Spur einer nicht weiter greifbaren Narration wirkt. Weniger formal als vielmehr mittels ihrer motivischen Intensität und soghaften Stimmung untersuchen Martin Paul Müllers großformatige Arbeiten Zusände des menschlichen Seins. Psychologische Abgründe und surreale Visionen evozieren auch Wolfgang Stillers Objekte, etwa seine besonders eindringlichen Matchstickmen, die den Betrachter durch ihre Präsentation im Raum zur Auseinandersetzung herausfordern. Eine ähnliche Aufwertung des Motivs durch die Einbettung in einen narrativen Kontext charakterisiert auf Jin Ran Has Videoarbeit, die allein durch ihren Titel existenzielle Fragen heraufzubeschwören scheint. Die aus Edelstahl gefertigten Skulpturen des Schweizers Carlo Borer erscheinen auf den ersten Blick fremd, durch das industriell anmutende Material nahezu roh, entwickeln jedoch durch das Zusammenspiel von Form, Licht und Raum eine autonome Ästhetik. Poetisch, zugleich diffus und expressiv muten auch Ulrike Bolenz frei im Raum hängende auf Acrylglas gedruckte Darstelllungen des menschlichen Körpers an, der hier zum Modell wird.
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