Das Gespann Müller & Müller lässt den Landfilm wieder aufleben

Frank Müller (rechts) und Peter Müller laden wieder zum Kino ins Apoldaer Schloss ein.
Apolda: Schloss | Zwei Mal Müller, zwei mal Leidenschaft fürs große Kino. In Apolda wird ab kommenden Dienstag nach der Sommerpause die Veranstaltungsreihe „Kino im Schloss“ fortgesetzt.
Mit seinem mobilen Kino ist Frank Müller schon seit längerem in Thüringen unterwegs und sorgt für Filmspaß auf der großen Leinwand auch in jenen Orten, die über kein eigenes Kino mehr verfügen. Mit im Boot ist zumeist auch Peter Müller. Seit 1959 ist er Filmvorführer, war im Altkreis Apolda zu DDR-Zeiten mit dem Landfilm unterwegs. Seine letzte berufliche Station war Bad Sulza. Dort arbeitete er als Kinoleiter.

Bei der Vorführtechnik vertraut Peter Müller voll und ganz aus einen Projektor, der Ende der 1960er Jahre bei Carl Zeiss Jena gebaut wurde und den er damals persönlich aus der Saalestadt abgeholt hat. „Die Technik ist robust“, weiß Peter Müller zu berichten. Schließlich musste sie die damaligen Straßenverhältnisse aushalten. Mit dem Projektor lassen sich alle gängigen Filme auch heute noch problemlos abspielen. Nur mit dem Dolby-Ton könne er nicht dienen. Dafür aber mit dem bekannten leichten Krächzen, dass der Projektor beim Abspielen erzeugt. „Das Geräusch gehört dazu, sagen mir immer wieder unsere Zuschauer“, erzählt der passionierte Filmvorführer mit einem leichten Schmunzeln.

Zum Start nach der Sommerpause ist in Apolda am kommenden Dienstag, um 16 Uhr „Kung Fu Panda 2“ zu sehen“. Um 19.30 Uhr wird dann die russisch-italienische Koproduktion „Die unglaubwürdigen Abenteuer der Italiener in Russland“ aus dem Jahr 1975 zu sehen sein. Erzählt wird von einer Schatzsuche im damaligen Leningrad. Eine Gruppe von Italienern begibt sich auf Schatzsuche. Unter einem Löwen wurde im Jahre 1917 ein Goldschatz versteckt. Das Problem an der Sache: Es gibt über 100 Löwendenkmäler in Leningrad.
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