Lebensversicherungen und die Prüfungsinstitute

Risikolebensversicherung Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest untersucht in regelmäßigen Abständen die Anbieter der Risikolebensversicherung. Fast jährlich verändern sich die Bedingungen für diese Form des Hinterbliebenenschutzes. Im Jahr 2013 wurden die Offerten der Versicherungen das letzten mal näher geprüft. Vor allem wegen der Einführung der bindenden Unisex-Tarife. Es stellte sich heraus, dass Männer dadurch weniger zahlen müssen. Frauen hingegen müssen in den meisten Fällen mehr bezahlen.

Wer wurde Testsieger 2013

Die CosmosDirekt mit dem Tarif CR/ Basisschutz für 34 jährige Personen, konnte sich gegen alle Mitbewerber durchsetzen. Der Beitrag variierte zwischen 90 Euro bis maximal 243 Euro. Das Angebot wurde geschlechterneutral kalkuliert. Doch Frauen mussten hier einen Anstieg der Kosten von 10 Prozent in Kauf nehmen. Für Männer wurde die Police hingegen fünf Prozent preiswerter. Für 2015 wurden noch keine weiteren Testergebnisse bekannt gegeben. Es kann davon ausgegangen werden, dass die anderen Versicherer ihr Offerten entsprechend verbessert und angepasst haben. Weitere Informationen zum Thema gibt es auch auf http://www.risikolebensversicherung-testbericht.de/ .

Einführung von Modellkunden

Es ist für die Prüfinstitute und Fachzeitschriften Focus Money nicht leicht, die Versicherer gleich zu bewerten. Aus diesen Grund wurden Modellkunden eingeführt. Somit müssen sich alle Versicherer um den Kunden bemühen, um ihn entsprechend zu versichern. Die Prüfer können so gute Leistungen und Minderungen schnell erkennen und ein entsprechendes Urteil für den Anbieter und dessen Tarif abgeben.

Sparoption kann sinnvoll sein

Eine Risikolebensversicherung für den Todesfall kann auch mit einer Sparoption versehen werden. Die Beiträge sind dann zwar etwas höher, doch der Versicherte erhält nach Ablauf der Zeit die Beiträge zurück erstattet. Die Versicherungsindustrie geht damit auf die Wünsche der Kunden ein. Denn zu viele Versicherungsnehmer hatten in der Vergangenheit die Laufzeit überstanden, doch keinen Nutzen von der Police. Das ändert sich mit der Einführung der Sparoption.

Was ist bei der Steuer zu beachten

In Deutschland wird jede Geldleistung, egal in welcher Form, entsprechend versteuert. Das gilt auch für Risikolebensversicherung. Doch durch die Angabe von Sonderausgaben oder Vorsorgeaufwand, wird die Steuerpflicht gemindert oder komplett umgangen. Die Erbschaftssteuer kann umgangen werden, wenn die empfangsberechtigte Person zu gleich auch der Versicherungsnehmer ist.

Günstigere Beiträge für Nichtraucher

Eine gesunde Lebensweise ist lobenswert und wird auch von den Versicherungsgesellschaften entsprechend belohnt. Nichtraucher erhalten einen sehr großen Rabatt auf die Prämie und muss dadurch deutlich weniger bezahlen als Raucher. Rauchen gilt als ungesund und die Spätfolgen des Rauchens sind vielen Fällen nachgewiesen. Zwar werden Raucher nicht von der Police ausgeschlossen, doch müssen sie einen Risikoaufschlag hinnehmen.

Vorgeschrieben für Hausbauer und Immobilienbesitzer

Wer ein Hausbauen möchte oder eine Immobilie erwerben will, muss in der Regel ein Darlehen von Banken in Anspruch nehmen. Geldinstitute müssen sich maximal absichern. Aus diesen Grund muss entweder eine Police nachgewiesen oder abgeschlossen werden. In beiden Fällen muss die Bank als Begünstigter eingetragen werden. So müssen die Hinterbliebenen im Ernstfall nicht ihr Eigentum verlassen und an die Bank oder andere Interessenten verkaufen.

Für wen mach eine Absicherung keinen Sinn

Nicht jede Bevölkerungsgruppe macht eine Risikolebensversicherung Sinn. Singles und Alleinstehende haben keine Hinterbliebenen die sie finanziell absichern müssten, wenn sie versterben. Daher macht es wenig Sinnvoll eine Police hierfür abzuschließen. Ab einem bestimmten Alter sind die Beiträge der Police so hoch, dass sie ebenfalls keinen Nutzen mehr hat. Dann sollte sich der Verbraucher nach Alternativen, wie die Sterbegeldversicherung, umschauen.

Police ohne Gesundheitsprüfung

Es ist inzwischen sehr schwer einen Anbieter zu finden, der eine Police ohne Gesundheitsprüfung anbietet. Doch Experten raten davon ab. Denn die Kosten für die Versicherung sind überdurchschnittlich hoch. Auch muss der Verbraucher Einbußen bei der Versicherungssumme in Kauf nehmen. Aus diesen Grund ist es besser den Fragebogen auszufüllen. Der Versicherte darf hier keine unwahren Angaben von sich geben. Sonst kann sich der Anbieter im Schadensfall aus der Haftung nehmen.
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