Per E-Mail ins Tonstudio

Der MDR erfüllte Angelika Ruch einen lang gehegten Wunsch. Sie wollte in einem Tonstudio singen. Dabei half ihr der DDR-Schlagerstar Hans-Jürgen Beyer. (Foto: privat, Ruch)
Saaleplatte: Dorfstraße | „Oma ist schuld“, behauptet Angelika Ruch. Mit ihr saß sie regelmäßig vorm Radio und hat die Hitparade gehört. Die Liebe zum Schlager hat sich bis heute gehalten. Vor allem Matthias Reim mag sie gern und Ronny Weiland, den Sänger aus Apolda. „Ohne Radio geht bei mir nichts“, erzählt die Sachbearbeiterin. Schon früh am Morgen hört sie so Musik, weiter geht es auf dem Weg zur Arbeit, im Büro und am Abend zu Hause.

Ihre Leidenschaft zur Musik ließ sie auch zur Trompete greifen. Seit eineinhalb Jahren spielt sie bei den Sauser-Guggis des AFC. Doch öffentlich gesungen hat sie bisher noch nicht. Das wird sich ändern! Angelika Ruch hat sich ein besonders großes Publikum für ihren ersten Auftritt ausgewählt. Im MDR wird sie im Duett mit Hans-Jürgen Beyer, dem DDR-Schlagerstar, zu hören sein. Möglich macht das das MDR-Fernsehen.

In der Sendung „Drei Wünsche frei“ lässt Inka Bause sonntags Träume wahr werden. Für die Sendung bewarb sich auch Angelika Ruch. Einmal in einem Tonstudio singen – das hatte sie sich schon lange gewünscht. Per E-Mail bewarb sie sich beim Fernsehen und wurde prompt zurückgerufen. Kürzlich reiste sie nach Halle.

„Du machst mich so stark“ heißt das Lied, das sie dort in einem professionellen Tonstudio eingesungen hat. Beyer singt es im Original. Für die Aufnahmen hat er ihr viele Tipps gegeben, den Refrain mitgesungen. Angelika Ruch erzählt: „Drei bis vier Anläufe habe ich schon gebraucht.“ Nach fünf Stunden war die Aufnahme fertig. Heute spielt sie gern mal „ihr“ Lied zu Hause in Stobra. Mit „Hausfrauengesang“, wie sie ihre Leidenschaft gern herunterspielt, hat es nichts gemein. Es klingt sehr professionell. Bald wird es auch das Fernsehpublikum zu hören bekommen und dazu einen kleinen Film, der zeigt, wie die Aufnahme entstanden ist.

Fernsehtipp
„Drei Wünsche frei“, 11. November, 16.30 Uhr im MDR-Fernsehen.
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