Rettungsboote für Kinder. Apoldaer Händler helfen bei kleinen und größeren Problemen helfen

Ab sofort finden Kinder und Heranwachsende Hilfe in Geschäften, die mit dem Rettungsboot gekennzeichnet sind. Auf den Weg gebracht haben diese Aktion in Apolda Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand und Gleichstellungsbeauftrage Sylvia Wille (rechts). Händlerin Ines Rabold lässt in ihrem Geschäft ein REBO ankern.
Apolda: Marktplatz | Ein Projekt macht Schule: Seit Jahren schon gibt es in Weimar Hilfsangebote von Händlern für Kinder, die sich in schwierigen Situation wähnen. Eine kleine gelbe Ente in einem Boot steht für REBO, das Rettungsboot. Ab sofort ankert es auch in Apolda.
13 Apoldaer Händler haben sich bereit erklärt, ebenfalls solche kleinen Rettungsboote zu sein. Kinder und Heranwachsende fühlen sich oftmals auf ganz unterschiedliche Weise bedroht. Das zu Hause vergessene Handy oder pöbelnde Jugendliche können zu einem großen Problem für kleine Leute werden. Wenn diese dann Schutz finden in den mit dem REBO-Entchen gekennzeichneten Geschäft, sorgt das für mehr Sicherheit und weniger Ängste.
Hauptorganisatorin dieser Aktion in der Glockenstandt ist Sylvia Wille, Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte der Stadtverwaltung. Sie freut sich, dass man auch in Apolda das Weimarer Symbol nutzen kann. „Es gibt viele Kinder aus Weimar, die Apolda besuchen und umgekehrt. Mit dem bekannten Rettungsboot haben Kinder beider Städte nun ein einheitliches Erkennungszeichen.“

Von der Idee angetan war auch Ines Raboldt, Betreiberin eines Geschäfts für Kinder- und Jugendbekleidung und gleichzeitig Vorsitzende des Innenstadtvereins. „Ich freue mich, dass so viele mitmachen und die Anlaufpunkte versetzt im Stadtzentrum zu finden sind.“
Vor dem Start des Apoldaer REBO-Projektes wurden die Händler geschult. Zudem erhielten sie passende Aufkleber für ihre Geschäfte sowie eine Infobox, in der sie Handlungsempfehlungen und viele Ratschläge darüber finden, wie in bestimmten Situationen vorzugehen ist. Auch die Grundschulen und Kindergärten sind in die Vorbereitung einbezogen worden. Zugleich fanden Veranstaltungen mit Kindern statt, in denen sie mit dem REBO vertraut gemacht worden sind.

Nach dem REBO-Start im Stadtzentrum soll das Projekt im Oktober in Apolda-Nord fortgeführt werden.


TEILNEHMENDE HÄNDLER:

Krake Moden
Schönheitsoase
Papeterie Greulich
Alte Stadt-Apotheke
Spieleland Parpart
Geschenke / Druckerei Kühn
Sonne-Apotheke
Fahrrad Meisezahl
Hutgeschäft Hochstein
Kinder- und Jugendboutique Raboldt
Der Buchladen
Blumengeschäft Löwenzahn
Haarstudio Lo,,atzsch
Friseursalon Reime
Fotostudio Neumann

WEITERE UNTERSTÜTZER:

Jugendclub Tomate
Bildungsträger bbb e.V.
Jugendclub CJD
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige