Vor welcher Wahl ich am Sonntag stehe

- ich weiß es effektiv nicht. Der Punkt ist, den Inhalt des Stimmzettels für den Wahlkreis bekomme ich erst am Sonntag - kurz bevor ich die Auswahl treffen muß - zu Gesicht. Mich befällt dann regelmäßig in der Wahlkabine sowas wie "Prüfungsangst". Werde ich den Inhalt des Stimmzettels in der gebotenen zeitlichen Kürze vollständig erfassen und richtig interpretieren, um dann meine Kreuze nur dort zu setzen, wo es meiner Wahlabsicht nach richtig ist? Und nur nicht versehentlich (oder unwissentlich?) den Stimmzettel ungültig machen! Ich finde, Diejenigen, die diese Wahl für uns vorbereiten, unterschätzen solche Unsicherheiten beim Wähler. Zum letzten Wahltermin (im Frühjahr) wollte ich dem vorgreifen, und habe beim Bürgerbüro briefgewählt. Na und, der zeitliche Ablauf und das Gefühl dabei, blieben dieselben. Irgendwie fehlte mir am Wahltag dann auch was, fühlte mich wie ausgeschlossen; ich hatte ja schon gewählt. Komisch!? !Und nun meine Frage an die Leser hier: weiß ich nur nicht von einer normal gegebenen Möglichkeit (für jeden Wahlberechtigten) , den Stimmzettel (als Musterstimmzettel) lange vor dem Wahlakt einmal im Voraus in Händen zu halten oder im Internet ausgiebig zu betrachten? Für dieses Mal mag es sicherlich zu spät sein, aus einer Antwort noch unmittelbaren Nutzen zu ziehen, aber es geht ja weiter. Wie geht es euch eigentlich damit? Bin gespannt!

Ergänzung: Leider hatte ich anfangs die Begrifflichkeiten durcheinandergeworfen. Wo jetzt Stimmzettel steht, schrieb ich zuerst fälschlich "Wahlschein". Bitte verzeiht mir diesen Lapsus.
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2 Kommentare
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Antje Hellmann aus Jena | 15.09.2014 | 13:03  
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Harald Schnöde aus Apolda | 15.09.2014 | 13:54  
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