Zukunftsvisionen für Apolda

Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand und Johannes Langer (rechts) sowie Matthias Eckert von der Agentur Eyespalast stellten im Stadthaus drei Visionen für die Zukunft Apoldas vor.
Apolda: Stadthaus | 1000 Mitmachbögen wurden gedruckt. Sie ergänzen die aktuelle Ausstellung im Apoldaer Stadthaus. Hier werden drei unterschiedliche Zukunftsvisionen für die Stadt vorgestellt. Erarbeitet wurden diese Vorschläge durch eine Arbeitsgruppe, der Mitarbeiter der Verwaltung, der Stadtratsfraktionen, sowie Händler und Gewerbetreibende angehörten. Seit Dezember 2010 wurden in regelmäßigen Treffen zusammengetragen, wie die Zukunft der Stadt aussehen könnte.
Vorgestellt werden Visionen, die Apolda wahlweise als Kreativstadt, Tourismussstadt oder Wohlfühlstadt sehen. Aus ihnen soll unter Bürgerbeteiligung das künftig Stadtleitbild entwickelt werden. „Eine Handlungsrichtline, ein Ziel, worauf sich Apolda in Zukunft konzentriert“, erklärte zur Eröffnung der Ausstellung Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand.
Johannes Langer von der Agentur Eyespalast wurde beauftragt, diesen Findungsprozess zu moderieren. Er sieht in dem jetzt vorliegende Angebot die Chance, dass die Apoldaer ihre Identität wiederfinden. Ob Glocken- oder Textilstadt, nach der Wende sei hier viel weggebrochen. „Im Idealfall bildet sich die Identität zurück.“ Dazu sei aber eine aktive Diskussion unter und mit den Bürgern notwendig.

Jeder interessierte Bürger hat jetzt die Chance, sich mit den Visionen für seine Heimatstadt vetraut zu machen und einen eigenen Standpunkt zu ergründen. Das später zu erarbeitende Leitbild soll dann, so Langer, als Orientierung dienen. „Auch für den Wurstverkäufer an der Straße.“ Die für die Stadt klar formulierten Ziele sollten als Motivation dienen, sich zu integrieren und mitzugestalten.

Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand verweist in diesem Zusammenhang auf die stadteigene Internetseite. Auch hier könnten die Bürger „ganz barrierfrei“ abstimmen über die künftige Entwicklung der Kreisstadt.
Die Ausstellung im Stadthaus wird bis zur 1. Dezemberwoche zu sehen sein. Dann soll die Auswertung erfolgen.

APOLDAER VISIONEN:
• Kreativstadt: Bahnhofstraße wird zur kreativen Flaniermeile; großzügige Unterstützung für Kunst und Kulturschaffende; Kunstfest und Künstlertage prägen die Atmosphäre in der Stadt

• Tourismusstadt: neuer Themenpark mit historische Schau-Glockengießerei; Gründung einer Auto-Manufaktur; auf Stricker-Touren alte Handwerkskunst aufleben lassen

• Wohlfühlstadt: viele Freitzeiteinrichtungen und kostenlose Verkehrsanbindungen; preiswertes Bauland; moderate Mieten; grüne Innenstadt; kurze Wege
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