Sind Wasserfilter im Haushalt sinnvoll? Facts zur Wasserversorgung in Thüringen

Wasserfilter im Haushalt sind nicht nur nützlich, sondern in einigen Fällen sogar unerlässlich. Beispiel Thüringen: Dort ist die Wasserqualität teilweise so mangelhaft, dass der Bevölkerung dringend die Filterung des Wassers angeraten werden musste. Das ist beileibe kein Einzelfall in Deutschland. Die Betroffenen finden Hilfe unter anderem durch die Wasserfilter bei Siemens.

Wasserfilter schützen vor Erkrankungen

In Thüringen, um bei diesem Beispiel zu bleiben, gibt es

- 90 Wasserversorger, die
- zwei Drittel des Trinkwasserbedarfs aus ortsnahen Grundwasservorkommen sowie
- ein Drittel des Bedarfs aus Talsperren


beziehen. Das hat einen Haken: Es gibt zwar jede Menge thüringische Wasserschutzgebiete gerade in den Einzugsgebieten der Wassergewinnungsanlagen. Doch bei einer Grundwassergewinnung nahe der Erdoberfläche, die sich in der Mittelgebirgsregion nicht vermeiden lässt, weist der natürliche Boden nur eine äußerst geringe Filterwirkung auf. Thüringische Wasserwerke müssen daher das Wasser aufwendig aufbereiten, doch das genügt nicht immer. Im Jahr 2012 nahmen die Labore der Versorger Stichproben in Nord- und Mittelthüringen und stellten leider E.coli-Bakterien im Trinkwasser fest. Auch coliforme Keime hatten sich bereits gebildet. Die Herkunft wurde auf den Bereich zwischen dem Hochbehälter Bienstedt und der Trinkwasseraufbereitungsanlage Luisenthal eingegrenzt. Eine Desinfektion des Trinkwassers mit Chlor wurde unumgänglich, die Bevölkerung musste vorschriftsgemäß gewarnt werden. Sie schützt sich inzwischen mit den Siemens-Wasserfiltern, die auch bei weiteren Gefährdungen durch Schadstoffeinträge in den Boden eine wirksame Barriere bilden.

Für alle Haushaltsbereiche Wasserfilter beziehen


Für das Trinkwasser und den Kühlschrank, auch für ihre Kaffeemaschinen können die Betroffenen die Wasserfilter bei großen Marken wie Siemens beziehen. Ein sehr stark betroffenes Gebiet ist beispielsweise das Allgäu, hier vor allem die Kommunen Kaufbeuren, Füssen und Kempten. Ohne Wasserfilter geht in diesen Städten gar nichts, das Hauptproblem ist allerdings Kalk. Schadstoffbelastungen im Wasser können auf rein natürlichem Wege entstehen, doch der Mensch hat einen gravierenden Anteil. Die meisten Schadstoffeinträge kommen aus:

- landwirtschaftlicher Bodennutzung (Pestizide, Dünger)
- Siedlungsflächen
- Straßen
- Mülldeponien
- industriell genutzten Flächen


Allein in Thüringen sind 790 Altlasten und zusätzlich 12.078 altlastverdächtige Flächen dokumentiert (Stand: Ende 2013). Aktuell müssen die thüringischen Behörden 280 Problemfälle sanieren lassen.
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