Arnstadt aktuell: Bismarckbrunnen - 75 Prozent für Aufstellung auf dem Markt

Der Bismarckbrunnen konnte zu verschiedensten Anlässen, die Aufnahme entstand im Vorfeld des Tag des Denkmals, von Interessenten besichtigt werden. Foto: Andreas Abendroth
Arnstadt: Stadtverwaltung |

Ergebnis Einwohnerbefragung mit eindeutigen Votum


Im Rahmen der Einwohnerbefragung zum Standort Bismarckbrunnen teilte jetzt Bürgermeister Alexander Dill in einer Presseinformation mit:

"Seit vielen Jahren wird in Arnstadt diskutiert, ob der Bismarckbrunnen wieder aufgestellt werden soll – und wenn ja wo. Nach vielen Beschlüssen dazu im Stadtrat gab es zuletzt den Beschluss, dies im Rahmen einer Bürgerbeteiligung zu klären. Deshalb waren in den letzten Wochen die Einwohner der Stadt Arnstadt und ihrer Ortsteile zur Abstimmung aufgerufen, ob der Bismarckbrunnen an der Westspitze des Marktplatzes oder an einem anderen öffentlichen Ort wieder aufgestellt werden soll.

Zugelassen für diese Abstimmung waren alle Einwohner mit Hauptwohnsitz in Arnstadt ab dem 14. Lebensjahr. Nach Abschluss der Befragung wurden am 28.09.2016 durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung 4.133 abgegebene Stimmen ausgezählt. Das waren immerhin ca. 19 Prozent der 22.000 abstimmungsberechtigten Einwohner.
Von den gültigen 3670 Stimmen wurden ca. 75 Prozent für eine Aufstellung des Brunnens an der Westspitze des Marktplatzes im Bereich der heutigen Litfaßsäule abgegeben. Das ist ein eindeutiges Ergebnis, und ich beglückwünsche dazu besonders auch den Brunnenverein, der sich mit seinem Vorsitzenden, Edgar Nitsch, seit vielen Jahren für die Restaurierung und Aufstellung des Brunnens stark gemacht hat!

Mich als Bürgermeister dieser Stadt hat es dabei besonders gefreut, dass die Befragung sehr fair abgelaufen ist. Die Berichterstattung in der Zeitung, die Gespräche auf der Straße, die Diskussionen in den sozialen Netzwerken waren bis auf wenige Ausnahmen fair und konstruktiv. Darüber hinaus weiß ich von Diskussionen, welche von Eltern mit ihren 14-jährigen Kindern zu Bürgerbeteiligung und Teilnahme am städtischen Leben geführt wurden. Ich weiß in diesem Zusammenhang von vielen Fragen unserer Neubürger aus Syrien oder Afghanistan zu deutscher Geschichte und zur deutschen Demokratie.

Natürlich ist mit dieser Entscheidung allein noch keine Aufstellung des Brunnens möglich, dafür ist schließlich noch eine entsprechende Finanzierung erforderlich. Aus meiner Sicht sollte hier ein ursprünglicher Beschluss des Stadtrates aufgegriffen werden, nach dem die Aufstellung nicht aus öffentlichen Mitteln, sondern vorwiegend aus Fördermitteln und Spenden realisiert werden sollte. Und mit der Entscheidung zum Standort im Rücken kann dies auch gut gelingen!"
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