Dammweg wird ausgebaut

Arnstadt: ... | Am 18. Februar beginnen die vorbereitenden Maßnahmen für den Beginn der Baumaßnahme Ausbau des Dammweges. Um ausreichend Baufreiheit zu schaffen, müssen voraussichtlich sechs Bäume gefällt werden.
Der Dammweg wird auf einer Länge von rund 115 m zwischen der Einfahrt - Schlossgarten und der Einmündung - Mühlweg ausgebaut. Nach dem Ausbau wird der Dammweg auch für Lkw bis zu einer lichten Höhe von 4,50 m wieder befahrbar sein, was derzeitig auf Grund der Höhenbeschränkung von 3,45 m nicht möglich ist. Dazu muss dieser Straßenabschnitt um rund 0,75 m über den Einbau eines Trogbauwerkes der sog. „Weiße Wanne“ abgesenkt werden. Diese 90 m lange „Weiße Wanne“ besteht aus Stahlbeton und schützt die Straße vor Überflutungen durch die Wilde Weiße. Während der Baudurchführung wird die „Wilde Weiße“ durch Verrohrung umverlegt und nach Baubeendigung wieder in die jetzigen Betonschalen zurückgeführt.
Durch die Klassifizierung des Dammweges als Haupterschließungsstraße wird die Fahrbahn mit einer Breite von 6,50 m ausgebaut. An beiden Seiten werden 1,0 m breite Notgehwege neu eingeordnet. Der nördlich das Dammweges befindliche Rad-/Gehweg bleibt von der Baumaßnahme unberührt und kann während der Bautätigkeit weitestgehend genutzt werden. Mit dem Straßenausbau wird auch die Straßenbeleuchtung neu angeordnet und die erforderlichen Kabel im Trogbauwerk mitverlegt. Die im Baubereich befindlichen Kabel und Leitungen von Versorgungsunternehmen werden zum Teil umverlegt, geschützt oder teilweise außer Betrieb genommen. Die Anliegerzufahrten zum dort ansässigen Entsorgungsunternehmen „Remondis“ und zum „Theater im Schlossgarten“ - bleiben erreichbar. Die Anordnung der vorhandenen Parkstellflächen im Bereich des Entsorgungsunternehmens wird ebenfalls neu ausgebaut. Die parallel zum Dammweg verlaufende denkmalgeschützte Schlossgartenmauer wird nach den Vorgaben der Unteren Denkmalschutzbehörde unterfangen und so vor Beschädigungen geschützt.
Mit Beginn der Baumaßnahme ab Montag, 18. Februar 2013, wird der unmittelbare Baubereich voll gesperrt. Nach Abstimmung mit den Baubeteiligten und der Polizei wird keine gesonderte Umleitungsstrecke ausgewiesen. Die geänderte Verkehrsführung weist lediglich Durchfahrtsverbote aus. Alle anderen in den gesamten Bereich freien Strecken, können selbstverständlich genutzt werden. Eine separate Umleitungsstrecke wird nicht ausgewiesen.
Die Kosten für den Ausbau des Dammweges mit der Errichtung des Trogbauwerkes und der Planungskosten belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro. Die Stadt Arnstadt erhält für die Maßnahme Fördermittel in Höhe von 75 % der förderfähigen Kosten durch das Landesamt für Bau und Verkehr. Die restlichen Kosten trägt die Stadt Arnstadt als Eigenanteil. Die Arbeiten werden durch die Firma Bauer Bauunternehmen GmbH aus Walschleben ausgeführt. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Ende des Jahres 2013 geplant.
Beim Ausbau des Dammweges handelt es sich nicht um eine beitragspflichtige Maßnahme.
Der Ausbau des Dammweges ist Bestandteil einer Gemeinschaftsbaumaßnahme zwischen der Deutschen Bahn und der Stadt Arnstadt. Bereits im Jahr 1997 begannen die Planungen des Projekts mit dem Abschluss von zwei Kreuzungsvereinbarungen. Die Instandsetzung der beiden Eisenbahnüberführungen der Deutschen Bahn auf den Strecken Neudietendorf nach Ritschenhausen und von Arnstadt nach Saalfeld erfolgte in den Jahren 2006 bis 2009. Durch den Wasser-/Abwasserzweckverband Arnstadt und Umgebung wurden bereits ein neuer Abwasserkanal und eine Trinkwasserleitung unterhalb des Trogbauwerkes verlegt. Mit dem Straßenausbau des Dammweges wird die Gesamtmaßnahme nun abgeschlossen.
Während der Bauarbeiten wird wöchentlich dienstags um 13.00 Uhr eine Bauberatung vor Ort stattfinden. Die zuständige Mitarbeiterin der Abteilung Tiefbau, Frau Kathrin Henneberg, ist auch telefonisch unter 03628 / 745-717 für Bürgeranliegen erreichbar.
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