Arnstadt aktuell: 25. Walpurgisfest am 1. Mai 2016

Vom Schnee befreit und in der Abendsonne: Das Walpurgiskloster. Nach Informationen des Hostorikers Peter Unger gab es im Kloster wahrscheinlich keinen Brunnen. Das Wasser wurde in zwei Zisternen gesammelt.
Arnstadt: Walpurgiskloster |

Auf den Spuren von „Mönch“ und „Nonne“



Von Andreas Abendroth

In früheren, aber nicht vergessenen Zeiten strömten die Arnstädter Bürger am 1. Mai in den Schlossgarten. Die Zeiten ändern sich, neue Traditionen werden geboren, etablieren sich im Veranstaltungsplan der Kreisstadt fest.

Und so lädt der Thüringer Geschichtsverein Arnstadt e. V. in diesem Jahr - am 1. Mai - zur 25. Auflage des Walpurgisfestes auf das Gelände der ehemaligen Klosteranlag in den Hohen Buchen ein.

Ab 11 Uhr werden die interessierten Gäste und Wanderfreudige auf dem Walpurgisberg von den Vereinsmitgliedern mit Bratwürsten und Getränken bewirtet. Um 14 Uhr wird zu einer Frühlingsandacht mit Pfarrer Müller, Direktor des Marienstiftes, und dem Posaunenchor der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde eingeladen.

Im Anschluss informiert Historiker Peter Unger über „Klosterdächer“. Diese sind das Hauptthema des diesjährigen Walpurgisfestes. Im Vorfeld sei nur verraten, „Mönch“ und „Nonne“ waren die bevorzugten Dachziegelformen in der damaligen Zeit.
Ergänzend werden in einer kleinen Ausstellung, gestaltet von Vereinsmitglied Lothar Schmidt, Dachziegel und Dachziegelbruchstücke aus der Klosterzeit gezeigt. Sie wurden auf dem Areal gefunden und wurden auf ein Alter von rund 800 Jahren datiert.

Für die musikalische Umrahmung des Nachmittags sorgen die Dörrberger Musikanten.
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