Hobbyhistoriker - Der Friedhof von Angelroda

Friedhof von Angelroda ( verfasst von Klaus Bree)

Der alte Friedhof befindet sich auf kirchlichem Gelände hinter der Kirche und wurde mit der Eröffnung der neuen Friedhofsanlage 1912 stillgelegt. Hier befinden sich noch einige alte Grabsteine u.a.
vom ersten Pfarrer in Angelroda aus dem Jahr 1754, einem Fleischermeister zu Arnstadt und Rotterdam, Sebastian Barth, gebürtig aus Angelroda, aus dem Jahre 1772, ein Schulmeister und Kantor Johann Georg Abicht aus dem Jahre 1809. Dieser erteilte dem in Elgersburg geborenen Johann Heinrich Rinck Klavier- und Orgelunterricht. Er wiederum wurde als Organist im westlichen Deutschland bekannt und wird noch heute von einer Rinck- Orgelgesellschaft verehrt. Ein Grabstein von Magdalena Elisabeth Hiesebock aus dem Jahre 1788, die Ehefrau des über 40 Jahre im Pfarramt Angelroda tätig gewesenen Nicolaus Hiesebock (verst. 1794 in Oberndorf b. Arnstadt)
Die 1912 eröffnete Friedhofsanlage ist großflächig und war für die damaligen Verhältnisse durch hohe Sterblichkeit, auch von Kindern, erforderlich.
Der heute genutzte und benötigte Teil des Friedhofes ist begrenzt und eingeengt. Der Rest ist Grünfläche. Zur Zeit werden die Zugangswege zum und auf dem Friedhof gepflastert. Die Friedhofshalle wurde innen und außen saniert, Entwässerung und Drainage angelegt, die Fenster neu bleiverglast und innen neuer Bodenbelag (Fliesen) aufgebracht.
Von den alten Grabstätten sind noch gußeiserne Kreuze mit Namenplatten aus Porzellan vorhanden und sichtbar aufgestellt.
Der Friedhof macht einen guten und gepflegten Gesamteindruck.
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