Kunst mal nicht ganz in Familie

Auch der malerische Hinterhof von René Trefflich ist am Samstag Veranstaltungsort bei „Künste in Haus und Hof“. Von Organisatorin Uta Kitzig bekam er das erste druckfrische Programmheft. (Foto: Marco Schmidt)
Arnstadt: ... | Es gibt wirklich sehr schöne Innenhöfe in der Arnstädter Innenstadt. Der Nachteil: Kaum jemand kennt sie. Das zu ändern, hatte sich vor fast zehn Jahren Kirchenmusikdirektor Gottfried Preller zur Aufgabe gemacht. Private
Innenhöfe in eine Kulturveranstaltung einzubinden und damit auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, das war seine Idee. Organisiert vom Bachverein Arnstadt feierten die „Künste in Haus und Hof“ 2004 Premiere – damals noch am Vorabend des Denkmaltages im Herbst. Zwischenzeitlich
hat sich einiges geändert: Das Kunstfest findet im Sommer statt, die Organisation hat der Kulturbetrieb der Stadt übernommen. Beliebt ist es bei den Besuchern nach wie vor. Knapp 1000 Gäste zählte man im letzten Jahr. In
den Höfen kann es da auch schon mal eng werden. Aber das familiäre Flair macht den Reiz des Festes aus.
Am kommenden Samstag (14. Juli) findet nun die 9. Auflage statt. Das Prinzip
ist in all den Jahren gleich geblieben. „Einwohner der Stadt stellen ihre Hinterhöfe als Veranstaltungsort zur Verfügung und wir kümmern uns um die Künstler“, erklärt Uta Kitzig vom Kulturbetrieb. Dabei wird darauf geachtet,
dass das Programm an den verschiedenen Veranstaltungsorten abwechslungsreich ist. Neben Musik gibt es in diesem Jahr auch viel
Kleinkunst. „Wir versuchen, neben den privaten Innenhöfen auch öffentliche Gebäude der Stadt in das Programm zu integrieren“, so Uta Kitzig. War es im letzten Jahr das frisch sanierte Rathaus, ist am Samstag das Schlossmuseum
mit eingebunden. Mit Vorführungen von Artisten des Chinesischen Nationalcircus wird man dort auch den programmlichen Höhepunkt erleben können. Darum, bei zehn Veranstaltungsorten etwas zu verpassen, müsse
sich kein Besucher Sorgen machen, beruhigt Uta Kitzig. „Die Künstler treten mehrere Male am Abend auf und die Zeiten sind so aufeinander abgestimmt, dass man im Laufe des Abends alle Künstler erleben kann“, so die Organisatorin. Ein „Stundenplan“ im Programmheft hilft den Besuchern bei ihrer Abendplanung. Zu haben ist das Heft in der Touristinformation am Markt in Arnstadt.
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