Sattelt die Hühner (Ponys), wir reiten nach Texas!

Der Matsch, den das Gewitter gestern hinterlassen hatte, war wieder getrocknet und so konnten wir nach einem Ausspanntag das Projekt 'Dana hoch zu Ross' weiterverfolgen. Gleich zu Beginn schlug man uns vor, dass Dana alt genug sei, um auf einem großen Pferd in der Gruppe mitzureiten. Das war uns jedoch noch zu unsicher, wird aber sicher im nächsten Jahr passieren. Und wir machen mit. Zunächst mal für zwei Stunden.
Von mir (Holgi) gibt es übrigens noch eine Schwarz-Weiß-Aufnahme aus den frühen Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts: Holgi auf dem Pferderücken im Meer. Sie zählt zu meinen Lieblingsbildern.
Aus Erfahrungen des letzten Jahres habe ich die festesten Schuhe angezogen, die ich finden konnte. Dann das Pony gesattelt und Dana drauf gesetzt, ging es im Schritt Richtung Vogelschutzgebiet. Da darf man durchlaufen und reiten, aber nichts mehr bauen. Ein riesiges Gebiet, in dem im Frühling und Herbst tausende Vögel - Flamingos, Reiher, Möwen aller Art, Störche und Ibise - eine Pause auf ihrer Wanderung machen. Auch heimische Vögel lieben das Gebiet, das oft überschwemmt und somit reich an Nahrung ist.
Zurück zum Thema.
Ponys sind sehr eigenwillige und verfressene Geschöpfe. Außerdem stark.
Sobald ein irgendwie essbares Pflänzlein am Wegesrand auftaucht, sind sie nicht mehr zu halten und treten dem, der sie am Zaum führt, mit ihren harten Hufen gnadenlos auf den Fuß. Bei saftigen Gräsern könnte ich das vielleicht verstehen, bei den holzigen und scharfkantigen Bambusstängeln hätte ich als Gourmet jedoch meine Bedenken. Dem Zossen allerdings hat es geschmeckt (Anmerkung der Begleitung zu Fuß: Ja, Holgi, er hat weitgehend selbst bestimmt, welchen Weg er mit euch einschlägt. Lach!). Dana im Sattel lachte sich immer dann halbtot, wenn ihr Holgi von dem Gaul - weg vom vorgesehenen Pfad - ins nächste Gebüsch gezogen wurde. Aber die salzigen Quellenpflanzen in der offenen Prärie hat das vierbeinige Mistvieh offensichtlich verschmäht.
Dennoch es ist demütigend, wenn ein verfressenes Pony einem Mann vor den Augen eines Kindes zeigt, wo die Prioritäten liegen.
Diese Reitangebote sind eine feine Sache. Übrigens lohnen sich Preisvergleiche. Wir haben Unterschiede von 15 Euro für 30 Minuten (unser Angebot) erlebt, aber auch 8 Euro für zehn Minuten.
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