2000 laufende Meter Archivalien - Die Arnstädter Archivleiterin Andrea Kirchschlager feiert Dienstjubiläum

Andrea Kirchschlager hilft Interessierten bei der Ahnenforschung, unterstützt sie bei der Suche nach Meldebüchern und sonstigen Recherchen. (Foto: Joachim Kreckow)
Arnstadt: ... | Von Joachim Kreckow

Am 1. September war sie genau 25 Jahre im Amt – Archivarin Andrea Kirchschlager. Im Jahre 1968 in Eisenach geboren, legte sie nach dem
Umzug ihrer Familie an der hiesigen Oberschule 1986 das Abitur ab. Nach einer berufsbegleitenden Ausbildung als Archiv-Assistentin am Thüringischen
Staatsarchiv Weimar begann sie im Arnstädter Schloss 1986 ihre Arbeit als Archivmitarbeiterin. Es folgte ein berufsbegleitendes Studium in den Bereichen Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Jena. 1999 machte Kirchschlager ihren Abschluss als Magister. Als Gründungsmitglied des „Thüringer Geschichtsvereins Arnstadt e.V.“ hat die Wahlarnstädterin Anteil
an diversen Publikationen der jährlich erscheinenden Schriftenreihe dieses Vereins „Aus der Vergangenheit von Arnstadt und Umgebung“. Als Mitherausgeberin und Autorin war sie tätig bei der „Chronik von Arnstadt.
Zeittafel/Lexikon und Festschrift zur 1300-Jahrfeier von Arnstadt“. Ebenso bei den Werken „ Landtag und Gebietsvertretung Schwarzburg-
Sondershausen 1843-1923“, „Thüringer Biografisches Lexikon“ der historischen
Kommission und dem „Bürgerbuch der Stadt Arnstadt 1566-1699“. Rund fünfzig Publikationen zeugen vom Fleiß Kirchschlagers. Ihr Arbeitsplatz, das jetzige Stadt-und Kreisarchiv Am Plan, war nach umfangreichen Sanierungsarbeiten
2003 übergeben worden. Das Haus – 1765/66 als Waisenhaus errichtet – diente zu DDR-Zeiten als Berufsschule und war dem Verfall preisgegeben – bis jemand erkannte, welchen Wert das Gebäude eigentlich hat. Also wurde Hand angelegt und in der ehemaligen Turnhalle eine hochmoderne Fahrregalanlage
installiert. Andrea Kirchschlager berät hier die Besucher, die sich zur Ahnenforschung, nach Ortschroniken, Bauakten und Meldebüchern erkundigen.
Groß ist auch der Bestand an historischen Arnstädter Zeitungen, die mikroverfilmt wurden, über große Monitore angesehen und bei Bedarf auch kopiert werden können. Die Archivleiterin verwaltet nicht nur den umfangreichen Fundus von 2000 laufenden Metern, sie hilft Interessierten
auch gern bei deren Recherchen.
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