Anzeiger zu Anzeiger - Holger Gabe schenkte der hiesigen AA-Geschäftsstelle eine Titelseite des Arnstädter Anzeigers von 1937

Holger Gabe mit dem historischen Dokument.
Arnstadt: ... | Das Wort „Anzeiger“ in Verbindung mit der Verbreitung von Nachrichten und Informationen gibt es in Arnstadt nicht erst seit den 1990er Jahren. Bereits 1937 (und früher) erfuhr der geneigte Leser durch einen „Anzeiger“, was in seinem Dunstkreis passierte. Der Arnstädter Anzeiger – Generalanzeiger und Tageblatt – erschien mit Unterbrechungen von 1926 bis 1945 und verstand sich
als Kreisblatt für Arnstadt-Stadt und Arnstadt-Land. Vereinigt mit dem Stadtilmer Tageblatt, der Gräfenrodaer Zeitung, den Schwarzburger Nachrichten und der
Langewiesener Zeitung.
Holger Gabe, der in Arnstadt einen Großhandel für Schreibwaren betreibt, fand vor 18 Jahren beim Renovieren unter alter Tapete das Titelblatt der Ausgabe Nr. 155 vom 7. Juli 1937. Er rahmte es und hängte es auf. Das Bild zog zwei
Mal mit ihm um. Vor einigen Wochen tauchte das Bild beim Aufräumen des Kellers erneut auf. Gabe beschloss, seinem Namen alle Ehre zu machen und gab das Bild an den Allgemeinen Anzeiger.
„Jetzt haben wir nur noch ein Bild von Honecker“, lacht er bei der Übergabe. – „Und wem schenken Sie das?“ Antwort: „Ich fürchte, das müssen wir behalten.“
Übrigens: Im Arnstädter Anzeiger von 1937 ist neben dem Titelaufmacher „Eröffnung des Internationalen Filmkonkresses“ ein Beitrag
mit der Überschrift „Griechenland im Aufbau“ zu lesen. Jetzt ist Griechenland
im Abbau und es wird wieder – wenn auch in anderen Medien – erschöpfend
berichtet. Möge trotz neuer Medien noch recht lange gelten: „Die Zeitung ist die Konserve der Zeit“. (Karl Kraus, 1874 bis 1935)
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