Feierliches Richtfest für neues Wohn- und Geschäftshaus an der Riedmauer 2a

Mit Weitblick: Stefan Rink von der Wachsenburg Baugruppe, Ulrich Böttcher 1. Beigeordnete der Stadt Arnstadt, Bürgermeister Alexander Dill, Carola Busse - Geschäftsführerin Wachsenburg Baugruppe und Sebastian Kloch-Kornitz, IBA
 
Feierlich: Carola Busse bedankt sich bei allen am Bau Beteiligten
Arnstadt: Richtfest Riedmauer 2a |

Stadtverwaltung lobt dieses Bauvorhaben und wünscht sich mehr Privatinitiative



ARNSTADT (fr).

Nachdem im April der offizielle Spatenstich an der Riedmauer 2a erfolgte, wurde planmäßig vier Monate später Richtfest gefeiert. Noch am Vormittag hatten Baufachleute die oberste und letzte Decke des neuen Wohn- und Geschäftshauses verlegt. Am Nachmittag konnte auf der Baustelle eine zünftige und überdachte Party gefeiert werden. Dabei versteht es die Bauunternehmerin Carola Busse immer wieder, die Meilensteine ihrer Bauprojekte richtig in Szene zu setzen. Zusammen mit Zimmermann Sebastian Freund eröffnete die Bauherrin von der Wachsenburg Baugruppe den festlichen Teil des Richtfestes mit einem kleinen Richtfest-Sketch. „Weil im Kreis der Bürgersleute - bei dem hohen Baupreis heute - sich ein Haus der kleine Mann - wirklich nicht mehr leisten kann. Aber doch gern seine nette - ganz ihm eigne Wohnung hätte - da, aus diesem Wunsch heraus - kam nun das Gemeinschaftshaus.“

Wie wichtig solche Privatinvestitionen für Arnstadt sind - es werden hier über 2 Mio. Euro verbaut - zeigte die Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus der Wirtschaft und vor allem aus der Politik. Bürgermeister Alexander Dill lobte das hier entstandene Bauobjekt und wünschte sich mehr private Investoren für die Kreisstadt. Es seien zu wenige Angebote in der Innenstadt für junge Familien vorhanden. Auch Ulrich Böttcher hat großes Interesse, dem Leerstand durch Neubau und Sanierung entgegenzuwirken. „Gefragt ist hochwertiger Wohnraum im Zentrum, vor allem Mietwohnungen mit hoher Flexibilität. Viele Arbeitnehmer pendeln im Moment über längere Strecken“, so der 1. Beigeordnete der Stadt Arnstadt. Das Erfurter Kreuz sei erst zu einem Drittel erschlossen. Dies sei erst der Anfang. Weitere Ansiedlungen sollen folgen.
Die Stadt ist an der Sanierung von Bestandsobjekten und an neuen Grundstücken für die Entwicklung von Arnstadt sehr interessiert. Freie Flächen bzw. Sanierungsobjekte wären z.B. am Ried 2 im „Haus zum schwarzen Bären“, der ehemalige Jugendclub in der Karolinenstraße 1 und die ehemalige Bahlsenbrauerei vor dem Riedtor - ein Industriedenkmal. Weiterer Entwicklungsbedarf bestehe in der Plaueschen Straße Ecke Marlittstraße, und über eine Neuentwicklung des Rabenholdes würde ebenfalls nachgedacht. Eine unbürokratische Abwicklung und noch schnellere Genehmigungsverfahren sollen die Zusammenarbeit zwischen Investoren und Stadtverwaltung weiter vereinfachen. Arnstadt solle die Stadt der kurzen Wege bleiben. Auch Landrätin Petra Enders übermittelte ihre Glückwünsche telefonisch.
Das ehrgeizige Bauvorhaben „Riedmauer 2a“ schließt Ende diesen Jahres eine innerstädtische Brache. Es wurde von den mit dem Preis für Thüringer Denkmalschutz ausgezeichneten Architekten Thomas Erfurt und Christian Raschke konzipiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Durch intelligente Planung entstehen 9 Wohnungen, davon 2 Penthousewohnungen und 3 Appartements sowie 1 Gewerbeeinheit. Zahnarzt Dr. Stephan Müller schlug symbolisch den letzten Nagel in den Sparren. Er gibt seine zu klein gewordene Zahnarztpraxis am Wollmarkt auf und zieht in seine neu eingerichtete Praxis im Frühjahr ein.

Neben dem CDU Landtagskandidaten Jörg Thamm schauten sich auch die beiden Geschäftsführer der Stadtwerke Arnstadt GmbH Thomas Bauer und Mario Laufer den Baufortschritt des Gemeinschaftshauses an. Schließlich wird das Objekt zukünftig mit bewährter Fernwärme der Stadtwerke versorgt. Seit 1990 hält der lokale Anbieter die Fernwärmeversorgung in den fernwärmeversorgten Gebieten der Stadt Arnstadt aufrecht.
Alle Wohnungen sind von der Tiefgarage aus mit einem Aufzug erreichbar. Das Angebot für junge Familien mit Kindern lautet 5-Raum-Wohnung mit zwei Bädern und Nutzung der großen Terrasse zum Mühlgraben – also mit Blick ins Grüne.
Wer wollte, der konnte sich selbst von der schönen Aussicht mit Blick auf die Altstadt aus der obersten Etage überzeugen und den festlichen Richtkranz bewundern. Mit Musik von Nomi Rais und köstlicher Versorgung herrschte zum Richtfest ausgelassene Stimmung. Carola Busse nutzte die Gunst der Stunde und bedankte sich ganz herzlich bei ihren Kunden, den Bearbeitern der Stadtverwaltung und bei allen am Bau Beteiligten. Besonderen Dank sprach sie Stefan Rink aus, der ihr als Vertreter und engster Vertrauter seit vielen Jahren rückenstärkend zur Seite steht. Im September 2015 feiert das Erfolgsunternehmen sein 25-jähriges Betriebsjubiläum.
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