Offen für die Welt: Von Circus bis Sprachen – Grundschule Marlishausen glänzt mit ihren Projekten

Einmal in einem richtigen Zirkus auftreten - für Marlishäuser Schüler und Kindergartenkinder erfüllte sich dieser Traum. (Foto: Marco Schmidt)
Marlishausen: ... | Ein Zirkus übt magische Anziehungskraft auf Kinder aus. Selbst einmal in der Manege und im Rampenlicht zu stehen, ist wohl der Traum vieler. Für die
Kinder der Grundschule und des Kindergartens in Marlishausen ging dieser Traum zum zweiten Mal in Erfüllung. Drei Tage lang stand während einer Projektwoche Zaubern, Clownerie, Artistik und Tierdressur auf dem
Stundenplan. Unterrichtet wurden die Kinder von professionellen Artisten. Die
„Aushilfslehrer” gehören zum Ostdeutschen Projektcircus André Sperlich, der sich auf die Arbeit mit Kindern spezialisiert hat. 132 Schüler der Grundschule und 32 Kinder aus dem Kindergarten des Ortes haben zwei Tage lang das Programm einstudiert. „Es ist fantastisch, was die Kinder auf die Beine gestellt haben”, ist Schulleiterin Bärbel Wilhelm begeistert. Das zweistündige Programm wurde in einem großen Zirkuszelt aufgeführt, bei dessen Aufbau die Eltern mithalfen. Am meisten profitierten die Kinder von dem Projekt, unterstreicht Bärbel Wilhelm. „Wir haben auch Schüler mit Lernschwierigkeiten.
Das fällt hier jedoch überhaupt nicht auf.” Wenn es terminlich passt, soll das
Circusprojekt in vier Jahren zum dritten Mal stattfinden.
Offen für Projekte ist die Grundschule Marlishausen nicht nur im Fach Artistik.
Dreimal verteidigte sie den Titel Europaschule und darf sich nun dauerhaft so
nennen. Im Zuge der Schulprofilierung entschied sich die Schule für eine verstärkte Förderung auf sprachlichem Gebiet. So wird Englisch bereits ab
der ersten Klasse unterrichtet. Ab der dritten Klassenstufe wird der Fremdsprachenunterricht um Französisch erweitert. Morgens begrüßen
sich Lehrer und Schüler in sechs Sprachen.
„Wir werden innerhalb des Sokrates/Comenius Projektes finanziell gefördert”, erklärt Schulleiterin Wilhelm den regen Austausch mit Partnerschulen in Polen, Bulgarien, Litauen, Großbritannien, Italien und Spanien. Das bedeutet Brief- und Mailkontakte und gemeinsames Arbeiten über Ländergrenzen hinweg.
„Ganz begeistert waren die Kinder von der Fax-Aktion: Jede Partnerschule musste aufzeichnen, wie das Wetter am jeweils 1. eines Monats war.”
Wilhelm erinnert sich auch gern an die Zeichenaktion, bei der die Schüler der sieben Partnerschulen eine Kirche zeichneten. „Die Ergebnisse fassten wir in einer Ausstellung zusammen.” Gepflegt wird auch der persönliche Kontakt. „Im Juni veranstalten wir ein Camp in Polen mit einer Schülerauswahl aus allen sieben Einrichtungen”, blickt Bärbel Wilhelm voraus.
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