Wachsenburg Baugruppe - Rückblick auf 25 Jahre

Hoch hinaus! Am 03.10.2014 erklimmt das Team der Wachsenburg Baugruppe gemeinsam die Zugspitze (Foto: Wachsenburg Baugruppe)
 
Wachsenburg Baugruppe - Team 2005 (Foto: Wachsenburg Baugruppe)
Am 3. Oktober 2014, also am „Tag der Deutschen Einheit“, erklimmen Carola Busse, Geschäftsführerin der Wachsenburg Baugruppe, Ihre Mitarbeiter und Kollegen den höchsten Berg Deutschlands. Immer Bergauf, dann wieder bergab. Manchmal im Sog einer Spirale und immer akrobatisch in Bewegung. Schöne Aussichten, dann steinig, schwindelerregend und auch gefährlich war der Weg. Etwas aus der Puste, aber stolz und glücklich kommen alle gesund ganz oben am Gipfelkreuz an.
Symbolisch betrachtet kann man diesen Aufstieg mit der Firmengeschichte des Unternehmens vergleichen. Mit der Besteigung der Zugspitze blickt die Chefin auf 25 Jahre Wachsenburg Baugruppe zurück. Zusammen mit den Menschen die sie tagtäglich umgeben und die sie auf diesem Weg inspiriert haben, leitet sie mit dem Neujahrsempfang am 22.01.2015 auf der Wachsenburg ihr Jubiläumsjahr ein.

Es folgt ein kurzer Rück- und Überblick, der die Tragweite und Vielfältigkeit der Bauunternehmung in seinem Tun und Schaffen nur anreißen kann. Dabei sieht sich die Chefin nicht allein als die treibende Kraft im Unternehmen. In Gesprächen betont die Powerfrau immer wieder wie wichtig ihre Kollegen, Familie und Wegbegleiter sind. Nur gemeinsam „konnten wir den Gipfel erfolgreich besteigen“.

25 Jahre Wachsenburg Baugruppe – wer steckt dahinter?

Im April 1960 wurde Carola Busse (geb. Hötzel) in Erfurt geboren und wuchs vornehmlich auf dem Bauernhof ihrer Großeltern auf. „Eigentlich sollte ich bei meinem Vater als Schneiderin in die Lehre gehen, doch das kam für mich nicht in Frage“, blickt Carola Busse zurück. Verwandtschaft verhalf ihr mit guten Beziehungen zu einer Lehrstelle als Bauzeichnerin im BMK (Bau- und Montagekombinat Erfurt). Es folgte das Studium zum Bauingenieur für Hochbau. Ein Job in der damaligen „Optima-Erfurt“ im Büro der Spezialbauprojektierung konnte nur wenige Monate für ein Auskommen sorgen, denn schon gleich nach dem Studium verliebte sie sich in einen denkmalgeschützten Fachwerkhof aus dem 17. Jahrhundert in Holzhausen. Gemeinsam mit Ihrem damaligen Mann wurde das Haus am Fuße der Wachsenburg von 1983 bis 1985 saniert. Zu diesem Zeitpunkt war Carola 25 Jahre jung. „Ich fühlte mich mit dem Ort, den Menschen und der schönen Landschaft sehr verbunden.“
Im Juli 1985 wurde ihre Tochter Maria geboren. Die 3-jährige Mutterschaftszeit nutze Carola bereits damals schon um freiberuflich tätig zu sein. Sie betreute die Investitionen der Tierproduktionsanlage in Sülzenbrücken, plante Einfamilienhäuser in Röhrensee, Bittstädt, Sülzenbrücken, Haarhausen und Holzhausen.

25 Jahre Wachsenburg Baugruppe – das Architekturbüro und die Garnison Rudisleben

Das Ende der DDR war in Sicht. Im November 1989 öffneten sich die Grenzen. Für Carola Busse war klar – „das ist meine große Chance!“ 1990 machte sie sich selbständig und ist seit dem Architektin aus Leidenschaft. Sie mietete Büroräume an, stellte ihre erste Mitarbeiterin Petra Brandt ein und wickelte gleichzeitig die LPG mit ab. „Das tat weh! Die LPG fiel auseinander. Alle sahen zu, wie der Dampfer unterging“, blickt Carola Busse mit Wehmut zurück.
In den ersten beiden Jahre ihrer selbständigen Tätigkeit hat Carola Busse das Gewerbegebiet Ichtershausen/ Thörey maßgeblich mitentwickelt. Die erste Präsentation des Bebauungsplanes zu diesem Gewerbegebiet Thörey vor dem Gemeinderat in Ichtershausen erfolgte in den Jahren 1990/91. „Es ist ganz schön auch mal zurückblicken zu können. Für die ehemalige Garnison Rudisleben durfte ich mit meinem Büro im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums in Zusammenarbeit mit dem Kreis Arnstadt Visionen entwickeln.“, berichtet die Lokalmatadorin. „Wohnen, Arbeiten und Leben“ war vor mehr als 20 Jahre das ehrgeizige Motto für diese interessante Fläche und ein Spaßbad TROPICANA hatte Carola auch auf dem Papier.

25 Jahre Wachsenburg Baugruppe – die Baugesellschaft und das Wachsenburghaus

Auf Grund genügend schlechter Erfahrungen mit zählaufenden Projekten in ungenügender Qualität oder gar geplatzten Geschäften, kam Carola Busse der Gedanke, sich als Bauträgerin selber am Markt zu platzieren.
Natürlich drehte sich alles um den Kunden. Doch auch die Belegschaft kam nicht zu kurz. Faschingsvorführungen, Golfturniere, Fahrten nach Italien, Wandertage, ausgefallene Weihnachtsfeiern, Baustellen- und Mottopartys u.v.m. sorgten für eine Menge Spaß und Abwechslung.
Freude an der Arbeit haben, Innovation zeigen und der Zukunft entgegen gehen. Mit ständig neuen Planungen und Ideen kennzeichnen bis heute die Arbeitsweisen und sind meist eine Herausforderung für alle Mitstreiter. Mit den Hauswelten oder der BIP (Bau-Ideen-Burg) war die Wachsenburg Baugruppe auf vielen Messen präsent. Die gesamte Mannschaft präsentierte sich stets im angesagten Motto der Messepräsentation und war der Konkurrenz oft einen Schritt voraus. Später schuf Carola Busse und ihr Team in Holzhausen das erste Wohngebiet ohne Schornsteine. Alle Häuser wurden bereits damals schon über Wärmepumpen versorgt - also bereits 1999 eine ökologische Pilotsiedlung.

25 Jahre Wachsenburg Baugruppe – CDU-Mitglied, Gemeinderätin, Hauptsponsor, Otto-Knöpfer-Haus, Bratwurstfreunde, Orgelverein, Weinfreundin

Seit der politischen Wende ist Carola Busse aktiv im Gemeinderat tätig und setzt sich seit fast 25 Jahren als Bürgervertreterin für die Gemeinde ein. „Ich bin sehr mit unserer Region verbunden und helfe gern dort, wo ich etwas bewegen kann.“
So ist sie z.B. ein Gründungsmitglied des Fremdenverkehrsvereines „Burgenland Drei Gleichen“. Durch die Sanierung und eigene Bewirtschaftung der Westerngaststätte „Lasso“ wurde die Holzhäuser Kirmesgesellschaft wiederbelebt.
Sehr stolz ist sie auch darauf, der Hauptsponsor des Musicals „Der Graf von Gleichen“ gewesen zu sein. Als Mitglied des Otto Knöpfer Vereins ist sie dafür verantwortlich, dass die Sanierung des Gebäudes unter Einhaltung der Kosten erfolgreich stattfinden konnte. Natürlich ist sie auch Mitglied der „Freunde der Thüringer Bratwurst“. Tradition, Brauchtum und Kultur dürfen nicht untergehen, sondern müssen erhalten und ausgebaut werden. Auch die Sanierung der Holzhäuser Orgel habt sie initiiert und wurde dafür mit der Ehrenmitgliedschaft des Orgelvereins ausgezeichnet.
Als treibendes Gründungsmitglied der "Weinfreunde An der Wachsenburg" wurde im Frühjahr 2014 der erste Wein angebaut. Carola ist gespannt und hofft, dass er gut anwächst, so wie früher. Nicht um sonst heißen die Berge zwischen Arnstadt und Holzhausen „Weinberge“.

25 Jahre Wachsenburg Baugruppe – Schottenhöfe, Auenhöfe, Nordkap in Erfurt

Nach unzähligen Einfamilienhäusern mit verschiedenen Kampagnen, wie „massiv-solide-wirtschaftlich“, „Hauswelten“, WERThaltig oder Smarthäusern oder „Klimaschutzmassivhaus“, zog es die gebürtige Erfurterin verstärkt in ihre Geburtsstadt zurück. Sie verlagerte ihren Schwerpunkt auf Megaprojekte. Projektentwicklung und Umsetzung – das ist ihre Leidenschaft. Dabei ist sie Unternehmerin und nicht „Unterlasserin“. Sie ist keine Verwalterin, sondern Entwicklerin. Große Wohnkomplexe durch anspruchsvolle Innenstadtsanierung und Neubau entstanden. Die „Schotten- und Auenhöfe“ wurden sogar mit mehreren nationalen Preisen ausgezeichnet und machten Furore weit über die Grenzen von Deutschland hinaus. Ganz aktuell hat die Wachsenburg Baugruppe mit der Errichtung von stadtnahem bezahlbarem Wohnraum in Erfurt wieder ins Schwarze getroffen. Die Nachfrage nach modernem Wohnraum im „Nordkap“ ist ungebrochen. Auch in Arnstadt werden weitere Wohnprojekte entstehen.

25 Jahre Wachsenburg Baugruppe – Neujahrsempfang auf der Wachsenburg 2015

Zu Beginn des Jubiläumsjahres lädt die Wachsenburg Baugruppe zum Neujahrsempfang auf die Wachsenburg ein. Mit der Veste als Firmenlogo demonstrieren die Lokalmatadore noch einmal verstärkt die Verwurzelung zur Region und zu den Menschen.
So setzt sich Carola Busse auch für die Neubepflanzung der Allee von Arnstadt nach Holzhausen ein. Mit viel Engagement und einer Unterschriftensammlung ließ sie auch hier nicht locker und gewann den Kampf gegen die bürokratischen Windmühlen. Nun können neue Büsche gepflanzt werden.
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