Biologie zum "Anfassen" im Garten

Smartphone und Tablet und andere moderne Kommunikations-Technik sollte/könnte man mal zur Seite legen und höchstens zur Vervollständigung des erworbenen Wissens in Anspruch nehmen. Hier geht es um den „Biologie –Unterricht zum Anfassen“ im Garten und/oder Natur. Vielleicht nicht „wissenschaftlich signifikant belegt“, aber trotzdem selbst beobachtet. Hier: die jährliche Entwicklung der Kaulquappen nach der Eiablage in unserem kleinen Gartenteich und dem „Badewannenbiotop“.
Die Kaulquappen welche nach ca.5 Tagen aus der Eiablage schlüpfen können nur Experten Unterscheiden ob diese Nachkommen vom Laubfrosch "Kurt"(Bilder) oder der Kröte oder einer anderen Lurch- Art sind, bis zum fertigen kleinen „Babyfrosch-Kröte“ können bis zu 2 Monate vergehen (Bild vom letzten Jahr-auf Seerosenblatt), diese sind dann aber immer sehr plötzlich u. schnell wieder aus dem Garten in die Natur verschwunden. Diesmal habe ich einige der Kaulquappen aus dem kleinen Gartenteich-Teich in ein kleineres „Badewannenbiotop“ umgesetzt. Dabei konnte man nach entsprechenden Zeitabschnitten deutlich feststellen, dass die Entwicklung der Larven und Kaulquappen stark abhängig von der Art, Anzahl und den Umweltbedingungen (Temperatur) der großen Anzahl und Futterzugaben( hier Fischfutter-Gaben) ist. (Bildervergleich- die zählbaren wenigen Kaulquappen im wärmeren Badewannenbiotop entwickelten sich wesentlich schneller und waren größer im Vergleich zum Gartenteich). Die Relationen zwischen den Entwicklungsphasen sind aber bei allen Arten ungefähr gleich.
Die Kaulquappen besitzen einen Ruderschwanz mit Flossensaum, der eine Fortbewegung im Wasser ermöglicht. Während die Larven der Schwanzlurche sich ausschließlich von tierischen Kleinstlebewesen ernähren, sind die Kaulquappen der Froschlurche vorwiegend Vegetarier, aber sie nehmen auch sehr gern Fischfutter an. Später bei der Umwandlung (Metamorphose) ernähren sie sich von den Fettreserven des sich zurückbildenden Schwanzes. Je nach Witterungsbedingungen, der Froschlurch- Art und Nahrungsangebot erreichen die Tiere nach 1 - 3 Jahren ihre Geschlechtsreife und das Spiel beginnt zu meiner Freude oder auch zum Ärger der Anwohner (Froschlärm vor der Eiablage) von vorn.


beobachtet zur Freude u. mit Nachbarskindern

Von Eckehard Dierbach (Plaue-Kleinbreitenbach)
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