Chronisch überlastet - Für die Verkehrssituation am Obertunk ist keine zufriedenstellende Lösung in Sicht

Arnstadt: ... | Von Joachim Kreckow

ARNSTADT. Seit Jahren sind die Anwohner des Obertunks einer chronischen Verkehrsbelastung ausgesetzt. Sämtliches „Rebellieren“ schaffte bislang keine Erleichterung. Eine für alle Beteiligten zufriedenstellende
Lösung scheint nicht möglich zu sein. Heike Zeitsch ist von der Situation betroffen und machte sich stellvertretend für ihre Nachbarn in der letzten Stadtratssitzung Luft: „Unterschwellig wird uns das Gefühl vermittelt, dass eine extreme Verkehrsbelastung lediglich in der Innenstadt herrscht. Als Anwohner des Obertunks haben wir aber die gleiche Lärm-und Schmutzbelastung. Auch wir schlafen nachts oft nur wenige Stunden – insbesondere wegen der unerträglichen Lärmbelastung durch den Lkw-Verkehr.“ Zeitsch fordert, dass die Beschilderung des Richtungsverkehrs an den Autobahn-Anschlussstellen Arnstadt Süd und Nord erfolgte zur vorgeschlagenen
Geschwindigkeitszone. Heike Zeitsch: „Statistische Erhebungen ergeben, dass sich insbesondere der Schwerlastverkehr in nächster Zeit um mehr als 60 Prozent steigern wird. Im Fall des Obertunks sollte eine langfristige Lösung dahingehend gefunden werden, dass der Verkehr weiträumig aus der Stadt geleitet wird. Alles andere sind doch nur kurzfristige Scheinlösungen“. Damit der Ärgernisse aber nicht genug. Fußgänger beklagen den Fußweg entlang des Sportplatz-Zauns, der zum einen nicht befestigt und zum anderen meist zugeparkt sei.
Trotz Verbotes. Als unzumutbar empfinden dies insbesondere jene Fußgänger, die auch den Fußweg vor den Häusern (er dient oftmals als Parkfläche für die Hausbewohner und Gäste) kaum benutzen können. „Hier“, konstatiert eine andere Anwohnerin, „sucht man Arnstadts Politessen allerdings vergeblich!“ endlich umgesetzt wird. Aktiv geworden waren die Anwohner des Obertunks bereits in den Jahren 1993 und 2006. In der an den
Bürgermeister gesandten Pedition unterbreiteten sie den Vorschlag, die wegen der Bauarbeiten am Obertunk
eingerichtete Umleitung des Verkehrsaufkommens über Mühlweg-Dammweg festzuschreiben und an der
Einmündung Bierweg/Mühlweg ein „Rechtsfahrgebot“ zu installieren. Außerdem sollte allein des Sportstättenbetriebes wegen eine 30er Geschwindigkeitszone eingerichtet werden. Die Umlegung des Verkehrs
auf den Mühlweg und des damit verbundenen Kreuzungsbereichs am Dammweg lehnte der Bürgermeister auf
Grund der angespannten Haushaltslage der Stadt aber ab. Keine Stellungnahme erfolgte zur vorgeschlagenen
Geschwindigkeitszone. Heike Zeitsch: „Statistische Erhebungen ergeben, dass sich insbesondere der Schwerlastverkehr in nächster Zeit um mehr als 60 Prozent steigern wird. Im Fall des Obertunks sollte eine langfristige Lösung dahingehend gefunden werden, dass der Verkehr weiträumig aus der Stadt geleitet wird. Alles andere sind doch nur kurzfristige Scheinlösungen“. Damit der Ärgernisse aber nicht genug. Fußgänger beklagen den Fußweg entlang des Sportplatz-Zauns, der zum einen nicht befestigt und zum anderen meist zugeparkt sei.
Trotz Verbotes. Als unzumutbar empfinden dies insbesondere jene Fußgänger, die auch den Fußweg vor den Häusern (er dient oftmals als Parkfläche für die Hausbewohner und Gäste) kaum benutzen können. „Hier“, konstatiert eine andere Anwohnerin, „sucht man Arnstadts Politessen allerdings vergeblich!“

Hintergrund:
Die enorme Verkehrsbelastung am Obertunk ist kein Problem jüngerer Tage. Bereits 1993 wandten sich
Anwohner des Obertunks an die Stadtverwaltung, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Sie forderten, dass die Verkehrs-und Gesundheitsbelastung zu reduzieren sei. 2006 wurde eine Petition mit Unterschriften
an den Bürgermeister gesandt. In dessen Antwortschreiben wird bereits von einer Entlastung der Straße gesprochen und bemerkt, dass aus diesem Grund die Straßenbreite reduziert wurde. Das Verkehrsaufkommen ist inzwischen drastisch gestiegen, wodurch die Straße öfter unter chronischer Überlastung leidet.
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