In Arnstadt kann es Winter werden

Der Baubetriebshof Arnstadt, im Bild Mitarbeiter Bernd Krug, ist für den Winter gut gerüstet. (Foto: Marco Schmidt)
Arnstadt: ... | von Marco Schmidt

Noch hat der Winter in Arnstadt nicht Einzug gehalten. Doch der städtische Baubetriebshof hat seine Vorbereitungen für die kommende Winterdienstsaison
abgeschlossen und ist gut gerüstet für Schnee und Eis. Pünktlich zum 14. Oktober, dem Tag der Winterdienstvorbereitungen, hatte das Team des Baubetriebshofes um Werkleiter Torsten Wilhelm die Planung für die
Wintersaison abgeschlossen. Streumaterialien wurden bestellt, die Technik auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft, Touren- und Einsatzpläne überarbeitet, informiert die Stadtverwaltung. Der Baubetriebshof sichert im Auftrag der Stadt Arnstadt den Winterdienst im Stadtgebiet und in den Ortsteilen Angelhausen/Oberndorf und Rudisleben ab. In den Ortsteilen Siegelbach, Espenfeld und Dosdorf übernimmt der Forsthof diese Aufgabe. Mit dessen Sitz in Siegelbach kann wegen der räumlichen Nähe sowie technischer und
personellr Möglichkeiten schneller reagiert werden. Vom Baubetriebshof und dem Forsthof werden sowohl die städtischen Straßen, Wege und Plätze beräumt als auch die Grünanlagen, der Friedhof und die Wege an den städtischen Liegenschaften.
Insgesamt 24 Personen und vier Reservekräfte stehen in einem Zwei-Schicht-
System für den Winterdienst 2011/2012 in Arnstadt zur Verfügung. Sie sorgen dafür, dass Autofahrer und Fußgänger sicher durch die Stadt kommen. Zur technischen Ausrüstung gehören ein Unimog, ein Lkw, zwei Multicar, zwei Transporter und zwei Klein-Lkw. Zudem stehen noch sechs Reservefahrzeuge zur Verfügung. Die Fahrzeuge werden nicht nur zur Straßenberäumung und zum Streuen eingesetzt, sondern sie unterstützen den Winterdienst, der
per Hand erledigt wird.
Insgesamt 270 Tonnen Streumaterialien wurden bestellt und beim Baubetriebshof und im Forsthof Siegelbach eingelagert. Da in den Nächten schon jetzt Minustemperaturen herrschen, wurden die Streugutcontainer
bereits im Stadtgebiet und den Ortsteilen aufgestellt. Insgesamt 98 Streucontainer sind mit Splitt befüllt und an den vorgegebenen Standorten
aufgestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Streucontainer nicht für private Zwecke zum Räumen der Gehwege der Anlieger verwendet werden
dürfen. Sie dienen ausschließlich der Selbsthilfe, wenn auf öffentlichen Fahrbahnen auf Grund von Schnee und Glätte Splitt für das Weiterkommen
der Fahrzeuge notwendig wird.
Bei starken anhaltenden Schneefällen gelte das Prinzip der Dringlichkeit, nach dem die Straßen im Stadtgebiet geordnet sind. Zunächst müssen die gefährlichen und verkehrswichtigen Abschnitte auf den Haupt-, Durchgangs- und Zufahrtsstraßen geräumt werden, bevor die Wohn- und Anliegerstraßen an die Reihe kommen können.
Auf den überörtlichen Straßen wie der Ichtershäuser Straße oder der L 1044 wird der Winterdienst durch die Thüringer Straßenwartungs- und
Instandhaltungsgesellschaft mbH abgesichert.
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