Jugendstrafanstalt und Jugendarrest vor den Toren Arnstadts übergeben

Simon Lakatos (li) ist der letzte der „Gitternband“. Anlässlich der offiziellen Übergabe des Jugendgefängnisses zeigte der Strafgefangene sein musikalischen Können. Begleitet wurde er vom Sozialarbeiter Michael Petersen. Foto: Andreas Abendroth
Arnstadt: Jugendstrafanstalt | Das Leben in den Griff bekommen

Die modernste Jugendstrafanstalt Deutschlands wurde jetzt offiziell übergeben. AA-Redakteur Andreas Abendroth war auf Stimmenfang.

Annette Brüchmann, Leiterin der JSA: „Veränderungen und Investitionen waren unbedingt notwendig. So ist eine moderne Anstalt entstanden, die auch für die Bediensteten zeitgemäße Arbeitsplätze garantiert. Außerdem konnten wir im Vorfeld eigen Ideen in die Konzeption mit einbringen.“
Alexander Dill, Bürgermeister Stadt Arnstadt: „Eine Einteilung der Menschen auf gesellschaftlichen Leitern steht keinem zu. Strafe bedeutet auch die Möglichkeit, eine Chance auf Wiedereingliederung zu bekommen.“

Christian Carius, Bauminister: „Eigentlich begrüßen wir zu solch einem Anlass die Nutzer des Bauwerkes. Das ist hier nicht machbar. Aber wir hoffen, dass sie diese Anstalt und andere nur einmal sehen.“

Holger Poppenhäger, Justizminister: „Es ist die modernste Anlage. Sie ist schön, auch wenn sie freiheitseinschränkend ist. Hier können wird den Jugendlichen das Rüstzeug geben, um in der Gesellschaft bestehen zu können.“

Simon Lakatos, Strafgefangener: „Es ist toll, dass ich hier zur Übergabe musizieren durfte. Ich bin glücklich darüber.“
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