Hochwasserkatastrophe: DRK sichert Patientenversorgung mit Blutpräparaten in Sachsen-Anhalt und Thüringen – noch halten die Blutreserven

Die Auswirkungen der verheerenden Hochwassersituation in weiten Teilen von Thüringen und Sachsen-Anhalt bekommt jetzt auch der DRK-Blutspendedienst NSTOB zu spüren. Blutspendetermine müssen ausfallen, zudem können viele Menschen nicht zum Spenden kommen. Auch Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienst konnten nicht zur Arbeit erscheinen, weil sie vom Hochwasser betroffen waren. Damit die Patientenversorgung mit Blutpräparaten weiterhin gewährleistet ist, werden die Bürger aufgefordert, die stattfindenden Termine wahrzunehmen.

Erfurt, 04.06.2013

„Allein in der ersten Juniwoche ist durch die hochwasserbedingten Ausfälle ein Rückgang des Blutspendeaufkommens in der Größenordnung von rund 1.000 Blutspenden zu erwarten“, kommentiert Nico Feldmann, Leiter der Blutspendeorganisation für Sachsen-Anhalt und Thüringen beim DRK-Blutspendedienst NSTOB, die Lage. „Für die Versorgung der Patienten mit aus Blutspenden hergestellten Blutpräparaten werden in den medizinischen Einrichtungen in Sachsen-Anhalt und Thüringen täglich 900 Blutspenden benötigt, deshalb versuchen wir kurzfristig alternative Termine auf die Beine zu stellen.“

Der DRK-Blutspendedienst NSTOB appelliert deshalb mit hoher Dringlichkeit an alle gesunden Bürger ab 18 Jahren, in den kommenden Tagen die angebotenen Blutspendetermine des DRK in den nicht vom Hochwasser bedrohten Gebieten wahrzunehmen und mit ihrer Blutspende die Versorgung von Patienten während der angespannten Lage abzusichern.

In den derzeit besonders von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Landesteilen von Sachsen-Anhalt und Thüringen kommt es zum Ausfall von Blutspendeterminen. Infolge des Hochwassers sind die folgenden Termine betroffen:

In Thüringen ausgefallen:
03.06.2013 – Saara
04.06.2013 – Berga
04.06.2013 – Camburg
05.06.2013 – Windischleuba

In Thüringen von Ausfall bedroht:
05.06.2013 – Wintersdorf
06.06.2013 – Gera
06.06.2013 – Ottendorf
07.06.2013 – Tannroda
07.06.2013 – Langenleuba

Aktuelle Informationen über die Durchführbarkeit einzelner DRK-Blutspendetermine in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten erhalten Spendewillige über das kostenlose (aus dem deutschen Festnetz) Service-Telefon 0800 11 949 11, im Internet unter www.blutspende-nstob.de oder auf www.facebook.com/drk.blutspendedienst.nstob

„Aufgrund der akuten Hochwasserlage fallen einige Blutspendetermine aus und andere sind gefährdet. Zudem ist in den Landkreisen Altenburger Land, Landkreis Greiz, Gebiete rund um Jena und Gera (Thüringen) sowie im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) aufgrund der Hochwassersituation mit starken Rückgängen des Blutspendeaufkommens bei den angebotenen Terminen zu rechnen. Hier ist vor allem die Gegend um Weißenfels, Zeitz und Naumburg stark betroffen. Bei einer Zuspitzung der Hochwassersituation sind weitere Terminabsagen nicht auszuschließen“, so Feldmann weiter.

Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden. Blutspenden ab einem Alter von 69 Jahren sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienst NSTOB auch möglich. Frauen können 4-mal, Männer sogar 6-mal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 8 Wochen liegen. Mitbringen sollten die Blutspender/innen ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.

Ansprechpartner für Rückfragen zu dieser Pressemeldung:

DRK-Blutspendedienst NSTOB

Herr Thomas Bischoff

Blutspendedienst der Landesverbände des DRK Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen g.G.m.b.H.
Eldagsener Straße 38
D-31830 Springe

Telefon: +49 (0) 5041 7 72 – 273
Fax: +49 (0) 5041 7 72 – 208
E-Mail: thomas.bischoff@bsd-nstob.de
Internet: http://www.blutspende-nstob.de
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