31. Deutsche Meisterschaften im Kegeln Classic der Blinden und Sehbehinderten

Der Verein Wiesbadener Sportkegler 1921 begrüßt alle seine Gäste zur Deutschen Meisterschaft
 
bei so einer schönen Anlage schlägt das Keglerherz gleich höher; ich hätte auch gern mal drauf gespielt
Vom 12. -14. Juli fanden in Wiesbaden die 31. Deutschen Meisterschaften der Behinderten im Kegeln Classic statt. Am Start waren für Thüringen die Mannschaften aus Arnstadt und Jena. Im Einzelwettbewerb startete auch Arno Höppner für Mühlhausen. Am 12.07. war die Anreise mit dem Zug nach Wiesbaden. Die Anreise war entspannt und der Weg zum Hotel sehr gut per Bus zu erreichen. Am Nachmittag wurde der Weg zur Kegelbahn ausgekundschaftet und die Anmeldung der Einzelkegler vorgenommen. Immerhin war der 1.Starter am Freitag, dem 13. für 08.00 Uhr eingeplant. Meisterschaften am Freitag dem 13. - ein Glücksfall oder ein schwarzer Tag? Am Morgen des 13.Juli hieß es früh aufstehen um pünktlich auf der Kegelbahn zu sein und sich optimal auf den Wettkampf vorbereiten zu können. Als 1.Starter ging unser Neuling auf die Bahn. Jens Krautwald, seit seiner Anmeldung im Verein vor 2 Jahren von Uwe und Klaus Henning betreut, wurde behutsam auf die Deutsche Meisterschaft vorbereitet. Ziel war es, das derzeitige Leistungsvermögen nachzuweisen unter den besonderen Bedingungen einer Deutschen Meisterschaft. Am Ende war der Betreuer, Uwe Henning, nervöser als der Spieler selbst und mit 434 Holz gelang Jens das beste Ergebnis seiner keglerischen Laufbahn. Am Ende hieß es Platz 4, 4 Holz hinter dem Podium in der Klasse BI Meisterklasse. Karla Hofmann in der Klasse BI Seniorinnen am Start, konnte sich, nach gutem Spiel mit 414 Holz und dem Sieg über die Vorjahresmeisterin, über den Vizemeister-Titel freuen. Auch Marlies Bohnhardt erreichte das Podium mit Platz 3. Klaus-Dieter Wolf nach langer Krankheit und fehlendem Training rechtzeitig fit kämpfte mit Klaus Henning als Betreuer gegen seinen langjährigen Kontrahenten Gerhard Thumser und wie im vergangenen Jahr ging das Duell mit 4 Holz zugunsten von Gerhard Thumser aus. Es war mit 549 Holz trotzdem ein tolles Ergebnis. Mathias Wachsmuth 522 Holz und Volker Bohnhardt 519 Holz hatten in der Klasse BIII nichts mit dem Finale zu tun und belegten Platz 5 bzw. 7. Auch hier ging der Sieg an den Vorjahressieger Karl-Heinz Löffler aus Bayern. Gerhard Mett unser erfolgreichster Starter hatte dieses Jahr mit zahlreichen Verletzungen und Unfällen zu kämpfen und konnte sich so nicht optimal auf die Meisterschaften vorbereiten. So ging er angeschlagen in den Wettkampf und auch Kerstin Vogt als seine Betreuerin konnte kein besseres Resultat als 360 Holz mit Ihm erreichen, welches am Ende Platz 7 bedeutete.
Am Nachmittag, nach der Siegerehrung im Einzelwettbewerb, folgte der Mannschaftswettbewerb. Es hieß also, sich nochmal zu konzentieren und das letzte aus dem Körper an Konzentration und Kraft herauszuholen.
Mathias Wachsmuth startete für die SG "Einheit" Arnstadt mit sehr guten 550 Holz und steigerte sich damit gegenüber dem Einzelwettkampf. In der Art hätte es weiter gehen können, aber sowohl Klaus-Dieter Wolf als auch Karla Hofmann und Volker Bohnhardt konnten nicht an die Leistungen vom Vormittag anknüpfen und so reichte es am Ende "nur" zu Platz 6. Sieger wurde wie im Vorjahr die SG Chemie Wolfen, die am Nachmittag am ausgeglichendsten besetzt waren. Fazit dieser Deutschen Meisterschaft bleibt dennoch ein positives, auch wenn nicht alle Träume in Erfüllung gingen.
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4 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 24.07.2012 | 23:05  
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Constanze Fuchs aus Gotha | 24.07.2012 | 23:35  
3.863
Karin Jordanland aus Artern | 25.07.2012 | 08:36  
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Regina Kleiber aus Sondershausen | 26.07.2012 | 11:06  
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