Auftraggeber zahlte nicht

Der Frühling naht und der Spaß am Wassersport lockt uns hinaus. So erging eine Bestellung für ein Kanu in Arnstadt, das nach persönlichen Wünschen gestaltet wurde. Das Geschäft schien perfekt. Der vereinbarte Preis – so wie man ihn unter Freunden macht – war dem gut betuchten Kravattenträger zu viel. Auch stellte sich heraus, daß separate Schriftzüge, wie von ihm bestellt, zu teuer seien, trotz dem auch dafür ein fairer Preis genannt war.
In seinem tadellosen Äußeren mit blank geputzten Schuhen, versicherte der vermeintliche Käufer, daß er am Wochenende das Kanu abholen wird. Jedoch fünf Minuten, nachdem er mit seinem teuren Auto den Platz verlassen hatte, schickte er eine sms, in der er seinen Kaufrücktritt kundtat.

Die Moral liegt getreten am Boden. Wohin soll das noch führen? Fleißige Arbeiter werden betrogen, belogen, die Zeche wird schamlos geprellt.

Ich wünsche all denen, die ihr Handwerk mit Liebe ausführen, daß sie auch ihren Lohn dafür bekommen. Denn jede Arbeit ist ihren Lohn wert.

Zum Glück hat sich schnell ein neuer Käufer gefunden, der sich darauf freut, in Kürze das Kanu zu Wasser zu lassen.
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