Martinroda im Fußballhimmel - Im Pokalfinale feierten die Reservisten einen 4:1-Erfolg gegen Gräfenroda

Freude über Pokalsieg beim FSV Martinroda. (Foto: Werner Demuth)
Gehren: ... | von Werner Demuth

In diesem Jahr kann der Fußballgott eigentlich nur ein Martinrodaer sein. Die erste Männermannschaft schaffte den Aufstieg in Thüringens höchste Spielklasse, der Verbandsliga. Jetzt setzten die Reservisten des FSV Martinroda noch eins drauf. Im Pokalfinale der Herren wurde der FSV Gräfenroda glatt mit 4:1 besiegt. Bei sehr guten Platzverhältnissen erwischten die Martinrodaer vor immerhin 300 Besuchern einen glänzenden Auftakt. Jens Rottmann hatte sich schon in der fünften Minute links durchgesetzt und seine Eingabe jagte Phillip John zum viel bejubelten 1:0 in die Maschen. Nur einige Minuten später erzielte Jens Rottmann mit einem knallharten Freistoß das 2:0. Die Gräfenrodaer wehrten sich verzweifelt, hatten noch vor der Pause einige gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Es fehlte an diesem Tag aber auch das nötige Quäntchen Glück. Mit einem Doppelschlag zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden die Weichen endgültig auf Sieg gestellt. Der erst 18-jährige Nils Milde ließ Torwart-Oldie Joachim Nüchter mit seinem Knaller zum 3:0 ins rechte Dreiangel keine Abwehrchance. Eine Traumkombination über Nick Schumacher und Phillip John schloss Jens Rottmann zum 4:0 ab. Dem aufgerückten Libero Thomas Schrumpf gelang mit einem sehenswerten Fallrückzieher kurz vor Schluss wenigstens noch der Ehrentreffer. Nach dem Abpfiff knallten beim Sieger die Sektkorken und der verständliche Jubel kannte kaum noch Grenzen. Am verdienten Sieg der Martinrodaer gab es in diesem kampfbetonten Spiel nichts zu deuteln. Strahlend nahm Kapitän Thomas Müller vom Spielausschussvorsitzenden Stefan Sauer den Pokal in Empfang. Aber auch der sportbegeisterte Vize-Landrat Rainer Zobel, KFA-Vorsitzender Ernst Kühn und der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses Werner Gerling gratulierten den Pokalhelden aus Martinroda zu diesem schönen Erfolg. Vereinspräsident Andreas Hergert und seinen Mitstreitern stand die Freude über diesen schönen Erfolg ins Gesicht geschrieben.
Ein kleiner Ort im Ilmkreis hat in diesem Jahr gleich zwei Mal Fußballgeschichte geschrieben - das sollte für die Zukunft optimistisch stimmen. Die Gräfenrodaer Mannschaft erwies sich als fairer Verlierer, was besondere Anerkennung verdient. Aber auch das Schiedsrichtergespann um Michael Hochhaus (Griesheim) Marko Hildesheim (Großliebringen) und Mike Polowy (Ilmenau) trug mit seiner überzeugenden Leistung wesentlich zum Gelingen dieser vom SV 1911 Gehren glänzend organisierten Veranstaltung bei.
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