RMC Wittgenborn: Lukas Wenig verfehlt Finalsieg nur hauchdünn

Nachwuchstalent Lukas Wenig in seinem Fahrzeug (Foto: Andreas Schumann)
Langewiesen: ... | von Andreas Schumann

Der Vogelsbergring in Wittgenborn war Austragungsort des vorletzten Laufes zur Rotax Max Challenge. Obwohl sich das Wetter für diese Jahreszeit erneut ungewöhnlich launisch präsentierte, verlief das Wochenende für den Nintendo Team Scheider Piloten Lukas Wenig sehr erfolgreich. Der Langewiesener absolvierte die freien Trainings mit konstant schnellen Rundenzeiten bei nassen und auch trockenen Bedingungen und bestätigte diese Performance auch mit einem guten sechsten Platz im Zeittraining auf trockener Strecke.
"Wir hatten uns bei einem kürzlichen Testtag im Regen schon einmal ein funktionierendes Setup erarbeitet, kamen aber auch bei trockenen Bedingungen hervorragend klar. Die ersten sechs Piloten im Zeittraining lagen alle innerhalb einer Zehntelsekunde und die Rennen werden garantiert wieder eine extrem enge Angelegenheit", informierte Lukas Wenig im Gespräch mit den angereisten Journalisten und seinem ebenfalls anwesenden Teamchef Timo Scheider (Audi A4 DTM-Werkspilot).
Der zweifache DTM Champion musste dann allerdings auch beobachten, wie sein Schützling beim Start zum Prefinale weit zurückgeworfen wurde. Direkt vor dem Nintendo Team Scheider Youngster kollidierten zwei Kontrahenten und Lukas Wenig musste in die Wiese ausweichen. Vom vorletzten Platz kämpfte er sich wieder nach vorne, kam aber nicht über einen sechsten Rang hinaus.
Somit ging es erneut von der ungünstigen Außenbahn ins Finale, jedoch sollte der talentierte Nachwuchsrennfahrer dieses Mal etwas mehr Glück haben. Wenig kämpfte sich im Verlauf des Rennens bis auf die zweite Position nach vorne. Der Führende hatte sich zwar bereits etwas abgesetzt, jedoch kam Lukas Wenig immer näher auf. Plötzlich einsetzender Regen verwandelte die fahrerisch sehr anspruchsvolle Strecke im letzten Renndrittel in eine rutschige Piste und die Piloten hatten alle Hände voll zu tun, ihre Karts auf der Strecke zu halten.
Lukas Wenig bewies einmal mehr, dass speziell bei schwierigsten Bedingungen mit ihm zu rechnen sei, schloss zum Führenden auf und in der Schlussphase des Rennens entbrannte ein waghalsiger Kampf um den Sieg. Buchstäblich auf den allerletzten Metern startete Wenig einen allerletzten Angriff auf der Außenbahn der "Baumkurve". Obwohl er den Sieg schließlich nur um wenige Zehntelsekunden verfehlte, zeigte sich der schnelle Junior trotzdem gewohnt gut gelaunt beim abschließenden Siegerinterview:
"Die Leistungsdichte in der Junior World Serie ist aufgrund der vorgeschriebenen Einheitsmotoren extrem dicht und viele meiner Konkurrenten sind bereits mehrere Jahre in der Rotax Challenge unterwegs. Speziell bei schwierigsten Bedingungen konnte ich dann aber im Finale sehr gut nach vorne fahren und habe den Sieg lediglich um wenige Meter verfehlt. Ganz besonders freue ich mich über die tolle Unterstützung meines Nintendo Team Scheiders, die auch neben der Strecke ein sehr professionelles Umfeld präsentieren. Ein herzliches Dankeschön geht auch wieder an meinen Mentalcoach Martin Rusam für die hervorragende Betreuung."
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