Rotax Max Eurochallenge Thy: Traum vom Finale für Lukas Wenig geplatzt

Lukas Wenig war in Dänemark nicht auf der Überholspur. (Foto: Andreas Schumann)
Langewiesen: ... | Der Speed war da, aber das nötige Rennglück hatte gefehlt! Lukas Wenig war trotz schneller Rundenzeiten und aussichtsreicher Startposition für die Heats bei der Rotax Max Eurochallenge in Thy letztendlich doch am Finaleinzug gescheitert.
Der Nintendo Team Scheider Youngster war zuversichtlich nach Dänemark gereist, da er die anspruchsvolle Strecke bereits von einer nationalen Veranstaltung kannte. Die passende Übersetzung sowie der richtige Luftdruck waren schnell gefunden und Lukas Wenig war in den freien Trainings erneut weit vorne zu finden. Obwohl sich die Strecke im Verlauf der Veranstaltung natürlich etwas veränderte, waren fürs Zeittraining nur minimale Setupänderungen nötig. Wenig belegte im Zeittraining seiner Gruppe den 7. Platz, insgesamt die 12. Position bei 56 Teilnehmern und startete jeweils vom sechsten Platz auf der Außenbahn in die Heats. Im ersten Heat lag der 13-Jährige bereits auf der vierten Position, beendete das Rennen aber nach heftigen Rangeleien auf dem guten sechsten Platz.
Im zweiten Heat musste Lukas einer Startkollision ausweichen und landete ohne eigenes Verschulden im Kies.
Leider verlief auch der dritte Heat nicht nach Plan und nach einem hervorragenden Start wurde Lukas von übermotivierten Konkurrenten gleich zwei Mal in die Wiese gedrängt. Der 14. Platz brachte in Addition mit den ersten beiden Heats leider nur die 31. Gesamtposition und somit den dritten Startplatz für den Hoffnungslauf.
Hier gab es für die Konkurrenten kein Halten mehr und es wurde an allen Positionen extrem hart gefahren. Lukas Wenig wurde wiederum von einem Konkurrenten in einem irrsinnigen Manöver von der Strecke geräumt, beide Piloten standen im Aus und der Traum vom Finaleinzug war geplatzt.
"Bei der Eurochallenge scheint uns das Glück irgendwie nicht gut gesinnt zu sein", knirschte der Langewiesener im Gespräch mit kartsport.de. "Unsere Rundenzeiten waren in jeder Sitzung auf einem hohen Niveau, allerdings wurden wir an diesem Wochenende gleich mehrmals Opfer von Konkurrenten, die Kartfahren wohl mit einer Kirmesfahrt im Autoscooter verwechseln."
Der Ärger über das verkorkste Wochenende in Dänemark war für Lukas Wenig schnell vergessen, da er bereits am kommenden Wochenende als Gast beim DTM Rennen auf dem Nürburgring seinem Teamchef und DTM Werkspiloten Timo Scheider über die Finger schauen darf.

Mehr unter www.lukas-wenig.de
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