Tanzzentrum inTakt von Petra Kibbel arbeitet an neuer Revue. Premiere für den Tanzzirkus ist im Mai in Ilmenau

Kleine Äffchen trainieren für ihren großen Auftritt. Premiere der neuen Revue von "inTakt" ist Mitte Mai.
 
Als Sherlock Holmes sah man Trainerin Lisa Eberhardt 2010 in "Der geheime Auftrag".

Ilmenau. Montagnachmittag im Tanzzentrum „inTakt“ in Ilmenau. Will man zu Lisa Eberhardt vordringen, muss man nur dem Lärm folgen. Pardon: Kein Lärm, sondern der konstruktive Austausch zwischen dreizehn als Äffchen verkleideten Mädchen und ihrer Trainerin.

Die Fünf- bis Siebenjährigen springen ausgelassen vor der Spiegelwand umher und müssen erst gebändigt werden. „In die Ausgangsposition bitte! Wir wollen unseren Tanz noch einmal durchgehen!“, ruft Trainerin und Choreografin Lisa Eberhardt. Und dann wirbeln die Kinder erstaunlich geordnet zu einem munteren Song aus der Stereoanlage herum. Noch wenige Wochen sind es bis zur Premiere der neuen Revue von „inTakt“ und dem fördernden Verein „Cats“ (Club der Amateur-Tanz-Schaffenden), www.cats-ilmenau.de die dieses Jahr unter dem Titel „Cirque de la danse“ - zu deutsch „Tanzzirkus“ steht. Die Trainerin sei überhaupt nicht streng, versichert ein Äffchen namens Charlotte. „Sie hat immer viel Geduld und ich trainiere sogar freiwillig zu Hause.“ www.tanzzentrum-intakt.de

Nach der Revue ist vor der Revue

Als die Kinder von ihren Eltern abgeholt werden, hat Lisa Eberhardt Zeit für ein Gespräch. „Bei uns ist es wie beim Fasching: Nach der Revue ist vor der Revue“, sagt sie lächelnd und erklärt, wie die großen Tanzshows entstehen, die 2006 mit dem „Zauberer von Oz“ starteten. Während der Sommerferien erstellt „inTakt“-Chefin Petra Kibbel das Thema. Die Choreografien dazu entwickelt sie mit ihren Tanzlehrern zu Beginn des neuen Jahres. „Entscheidend ist, was wir mit den einzelnen Gruppen anfangen können, wie viele Kinder dabei sind und was altersgerecht ist“, erläutert Lisa. „Danach richtet sich die Aufstellung: Kette, Reihe oder Zickzack beispielsweise.“ Etwa drei Minuten dauert ein Tanz. „Disziplin spielt eine große Rolle. Nicht nur während der Proben. Es ist wichtig, dass die Kinder überhaupt zu den Proben kommen. Sonst müssten wir ständig umbesetzen. Da sind die Eltern gefragt, die uns großartig untertützen.“

Nicht nur eine Frage des Talents

Kann eigentlich jeder tanzen? - „Mit ausreichend Übung schon. Manche Kinder brauchen länger als andere. Es ist eine Frage des Talents.“ Die 23-Jährige ist seit siebzehn Jahren leidenschaftliche Tänzerin, liebt stark expressionistische Bewegungen und Jazz. Ihre Karriere begann in einem Karnevalsverein. „Zwischendurch habe ich alles mögliche ausprobiert: reiten, schwimmen, musizieren. Doch der Tanz hat sich immer wieder durchgesetzt. Ich wusste: da will ich mehr und besser werden.“ Daran hat sich bis heute offenbar nichts geändert. Seit kurzem tanzt Lisa Eberhardt Standard und Latein und trainiert für Turniere.

Die Tanzschule beginnt sich von neuem zu füllen. Mit einem Blick auf die Uhr entschuldigt sich Lisa Eberhardt. „Meine Großen warten auf mich.“ Einen Moment noch. Wünscht man vor einem großen Auftritt eigentlich Hals- und Beinbruch? - „Lieber nicht“, sagt Lisa und lacht. „Toi, toi, toi ist schon in Ordnung.“


Information: Auftritte: 17. Mai, 16 Uhr, Premiere in der Festhalle Ilmenau, 19 Uhr Abendveranstaltung mit After-Show-Party.
8. Juni, 13.15 Uhr, Stadtfest Ilmenau, Marktbühne.
22. Juni, 14 und 17 Uhr, Theater Arnstadt
info@cats-ilmenau.de; www.cats-ilmenau.de www.tanzzentrum-intakt.de
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
3 Kommentare
12.761
Renate Jung aus Erfurt | 09.04.2014 | 23:53  
Jana Scheiding aus Arnstadt | 09.04.2014 | 23:57  
12.761
Renate Jung aus Erfurt | 09.04.2014 | 23:59  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige