Ü-40 Handballer gewinnen Silberpokal bei den 10. Ostdeutschen Meisterschaften

Arnstadt/Berlin (sw). Bei ihrer vierten Teilnahme in Folge konnten die Arnstädter Ü-40 Handballer mit dem Silberplatz ihren bisher größten Erfolg feiern. Nach einem 5. Platz bei der ersten Teilnahme 2012 erreichte man in den Folgejahren zweimal das kleine Finale. 2013 gelang der Sprung aufs Podest und im vergangenen Jahr blieb es beim undankbaren 4. Platz. Im Halbfinale waren die Oldies vor Jahresfrist am späteren Turniersieger TSV Rudow gescheitert. Die Stadtteilberliner waren dann dieses Jahr auch Ausrichter der Jubiläumsveranstaltung.

Das Teilnehmerfeld von 6 Mannschaften bestritt die Vorrundenspiele in zwei Gruppen. Die Arnstädter trafen im ersten Spiel auf Neuling EHV Aue und kassierten zum Auftakt gleich eine derbe Niederlage wobei die Erzgebirgler unter anderem mit Erik Göthel als ehemaligem Bundesligaprofi vom SC Magdeburg auch stark besetzt waren. Im für den Halbfinaleinzug entscheidenden zweiten Gruppenspiel musste dann gegen Fortuna Neubrandenburg unbedingt ein Sieg her. Der Vertreter aus Mecklenburg war indes kein unbekannter Kontrahent. Bei allen bisherigen Teilnahmen hatte man seine Kräfte gemessen und Arnstadt behielt immer die Nase vorn. Das änderte sich auch in diesem Jahr nicht. Da Aue zuvor ebenfalls gegen Neubrandenburg gewonnen hatte, war für die Thüringer das Halbfinale erreicht. In der anderen Gruppe gewann jedes Team ein Spiel und das Torverhältnis entschied über die Platzierungen. Die Gastgeber gewannen die Vorrundengruppe vor der SG Westhavelland und dem HV Glesien. Damit kam es im ersten Halbfinale für die Arnstädter zur Neuauflage der Vorjahresbegegnung.

Die Thüringer machten es diesmal deutlich besser und mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung zog man erstmals ins Finale ein. Im anderen Halbfinale setze sich der zweite Neuling des Turniers die SG Westhavelland gegen den EHV Aue durch. Somit standen die beiden Zweitplatzierten aus der Vorrunde im Finale. Gegen die regionalligaerfahrenen Brandenburger erwischte Arnstadt einen unglücklichen Start und konnte auch mit aufopferungsvollem Kampf die Finalniederlage nicht verhindern. Das kleine Finale ging an die Gastgeber und im Spiel um Platz 5 setze sich Neubrandenburg gegen Glesien durch. Die Arnstädter feierten den zweiten Platz ausgiebig und freuen sich schon auf das Turnier im nächsten Jahr. Dafür hatten sie das Ticket schon eine Woche zuvor mit der gewonnenen Ü-36 Thüringenmeisterschaft gelöst.

Arnstadt spielte mit Siegmund Hartung und Thomas Bimbös im Tor sowie Michael Hüttner, Niels Prasser, Peter Sattler, Jörg Werner, Michael Barthel, Frank Hofmann, Bernd Bielstein, Dirk Sommer-Schmidt, Rüdiger Carnarius, Jens Ludwig und Steffen Wieland auf dem Feld.

Text: Steffen Wieland
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