Unterwegs mit Müslikeks und Leitungswasser

Nicht ohne mein Rad: Markus Thon bereitet sich auf den Triathlon vor.
Ilmenau: ... | Markus Thon studiert Elektro- und Informationstechnik an der Technischen
Universität in Ilmenau und macht dieses Jahr seinen Masterabschuss. Seit fünf
Jahren startet der Westthüringer beim Ilmenauer Duathlon (Mai) und Triathlon (Juni). Wir fragten den 24-Jährigen, wie er sich auf diese Ereignisse vorbereitet.

Wie wichtig ist Ihnen der Sport und was begeistert Sie am Triathlon?
Sport ist für mich der Ausgleich zur geistigen Tätigkeit. Ich habe jahrelang Volleyball gespielt. Zum Triathlon kam ich durch die Uni. Mich reizt die Vielfalt. Eine einzige Sportart wäre, glaube ich, ziemlich eintönig.

Welche ist Ihre stärkste Disziplin beim Triathlon?
Radfahren. Ich fahre etwa 6000 Kilometer im Jahr. Im Schwimmen bin ich nicht so
gut. Gott sei Dank konnte ich an der Uni einige Kurse belegen, um neue Techniken zu lernen. Jetzt gehe ich einmal in der Woche schwimmen.

Wie bereiten Sie sich auf die Wettkämpfe vor?
Ich trainiere kontinuierlich, etwa zehn Stunden in der Woche. Für 500 Meter
Schwimmen, fünf Kilometer Laufen und 20 Kilometer mit dem Rad brauche ich
etwa eine Stunde. Das ist gar nicht so schlecht. Zwei Tage vor dem Wettkampf
trainiere ich nicht mehr, um Kräfte zu sparen. Dafür gibt es reichlich Reis- und
Nudelgerichte.

Sind Sie vor den Starts aufgeregt oder ist alles Routine?
Mehr oder weniger, ja. Auf unbekannter Strecke bin ich mitunter nervös, weil ich diese schlecht einschätzen kann. Vorteilhafter sind bekannte Wege. Die kann ich vor dem Start geistig in einzelne Abschnitte einteilen.

Wie motivieren Sie sich?
Im Training mit anderen Sportlern. Da habe ich Vergleichsmöglichkeiten und sehe, wo ich stehe.

Was packen Sie vor dem Start in Ihren Rucksack?
Müsliriegel, Schokolade – Zucker ist gut für lange Distanzen – und eine Trinkflasche mit Leitungswasser.

Was denken Sie beim Schwimmen, Laufen oder Radfahren?
Eigentlich nichts, weil ich mich konzentriere. Ich sehe zwar die Zuschauer, erkenne sie aber nicht. Ich höre den Beifall und die Anfeuerungsrufe – und das motiviert ungemein.


Termin
21. Ilmenauer Teamtriathlon: 19. Juni, 17.30 Uhr, Staumauer in Heyda. Aufgrund
des Fischsterbens in der Talsperre werden die 2 x 400 m Schwimmen durch 2 x 3 km Laufen ersetzt.
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Hannelore Grünler aus Artern | 13.06.2013 | 10:13  
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