10 Jahre 4-Kegelbahnen-Anlage in Stadtilm

10 Jahre 4-Kegelbahnen-Anlage in Stadtilm

2004 war sehr wahrscheinlich mit das glücklichste Jahr der Stadtilmer Kegler. Viele kennen noch die alte 1-Bahn-Anlage hinter dem jetzigen Friseursalon, wo alles begann. Dem folgte 1966 die 2-Bahnen-Anlage auf dem damaligen Sportplatz am Gelenkwellenwerk, wo dann der Wettkampfbetrieb richtig startete. Die Krönung war 1977 die 1.Automatikanlage im damaligen Kreis Arnstadt. Einen Hauptanteil trug das VEB Gelenkwellenwerk Stadtilm, das die Sektion Kegeln der BSG Motor Stadtilm enorm unterstützte. Stadtilm entwickelte sich zum führenden Kegelverein im Kreis Arnstadt, was sich aber später aber auch als Nachteil herausstellen sollte – denn ab bestimmten Klassen waren 4 Bahnen vorgeschrieben. So kam es, daß die Frauen zum Training und den Punktspielen nach Sondershausen fuhren. Bei den Männern war erst Gräfinau und später Ilmenau die Heimbahn. Das war schon eine sehr große Belastung, die sich nur mit sehr viel Enthusiasmus bewältigen ließ . Nach der Wende wurde das aber zusätzlich noch ein finanzielles Problem, denn für die Bahnnutzung wurden jetzt Gebühren fällig. Schwierig, denn Einnahmen hat man als Kegelverein kaum und ohne persönliche Entbehrungen wäre das kaum möglich gewesen. Es folgten viele Jahre des Bangens, wo alle Kegler auf eine eigene 4-Bahnen-Anlage hofften. Und dann war es endlich soweit!
Im Herbst 2003 fanden unter schwierigen Bedingungen (Gebäude noch im Rohbau, keine Duschen, nach dem Spiel Abdecken der Bahnen mit Folie usw.) die ersten Wettkämpfe statt, bevor dann im März 2004 endlich die neue 4-Bahnen-Anlage eingeweiht wurde. Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen Kegelverein und Stadtverwaltung entstand ein Schmuckstück, um das uns viele beneideten. Der Verein dankte es auf seine Art: Stadtilms Frauen spielten jahrelang in Thüringens höchster Spielklasse, bevor sie dieses Jahr wegen Personalmangel aufgeben mußten. Und den Senioren gelang mittlerweile das gleiche Kunststück, auch sie spielen in Thüringens höchster Klasse - der Verbandsliga. Eine positive Bilanz, die durch viele Hände möglich wurde. Stellvertretend für alle wollen wir nur die nennen, die mittlerweile schon seit 40 Jahren dem Verein angehören bzw. angehörten und maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hatten: Wolfgang Zock, Eckhardt Dittrich, Kriemhilde Dittrich, Alfred Wagner, Günter Plogsties, Heinz Döring und Heike Körner. Und letztendlich nicht zu vergessen, die mit ihren 50 Jahren Mitgliedschaft ebenso dazu beitrugen - Ingrid Schwambera und Barbara Albrecht.
Es gäbe noch sehr viele zu erwähnen, die nicht mehr unter uns weilen. Stellvertretend für alle den langjährigen Mannschaftskapitän der 1.Mannschaft – Kurt Winter – der diesen Moment leider nicht mehr feiern konnte.
Schauen wir nach vorn und genießen jede Stunde, die wir auf dieser herrlichen Anlage verbringen dürfen. Darauf sagen wir ein einfaches GUT HOLZ!

Heinz Döring
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