Samstag und Sonntag Zeit der großen Umzüge

Wann? 18.02.2012 11:00 Uhr

Wo? ..., Arnstadt DE
Christian Kämmer (weiße Mütze), Kathrin Wallberg und Matthias Jäger bereiten den Mottowagen des Arnstädter Karneval Clubs für den Umzug am Samstag vor. (Foto: Marco Schmidt)
Arnstadt: ... | von Marco Schmidt

Die fünfte Jahreszeit geht ihrem Ende entgegen. Bevor am Aschermittwoch
alles vorbei ist, laufen die Narren dieses Wochenende mit zahlreichen
Veranstaltungen noch einmal zu Höchstform auf. Und während sie in den vergangenen Wochen für ihre Veranstaltungen gut beheizte Säle bevorzugten, gehen sie am Sonnabend auf die Straße. Die Straßenumzüge gehören für
die Karnevalisten jedes Jahr zu den Höhepunkten. Gleich drei dieser bunten
Lindwürmer schlängeln sich durch den Ilm-Kreis. Der erste startet am Samstag, 11.11 Uhr, in Arnstadt und führt durch das Stadtgebiet. Am gleichen Tag, 13.11 Uhr, findet der Stadtilmer Umzug statt. Im 555. Jahr des Stadtilmer Volkskarnevals wird der Festumzug der Höhepunkt der Faschingssaison in Blaunasien darstellen.
Wer vom Kamelle-Werfen dann noch nicht genug hat, kann sich am Sonntag in Ilmenau ins närrische Treiben stürzen. Dort beginnt der Umzug um 14.30 Uhr und führt quer durch die Innenstadt.
Für die großen Umzüge sind die meisten Karnevalsvereine im Kreis schon seit
Wochen mit den Vorbereitungen für ihre Mottowagen beschäftigt. So wie das
neunköpfige Wagenbauteam des Arnstädter Karneval Club (AKC). Seit dem Herbst wird dort fast jedes Wochenende in einer Lagerhalle gemalt, geschraubt, gehämmert und gesägt, um dem Umzugswagen ein buntes Antlitz zu
verleihen. Natürlich werden auch aktuelle lokalpolitische Themen aufgegriffen und kommentiert. Knapp einhundert Stunden Arbeit hat jeder der Helfer investiert. Selbst bei zweistelligen Minusgraden haben die AKC-Wagenbauer
an ihrem Gefährt gebaut. Zahlreiche Bilder für die Planken sind dabei entstanden. In diesem Jahr wird an dem Wagen der Bürgermeisterwahlkampf
in Arnstadt thematisiert. Dass das Ergebnis dieser mühevollen Arbeit für nur knapp zwei Stunden zu sehen ist, ist auch den Wagenbauern bewusst. Denn
direkt nach dem Umzug wird alles wieder abgebaut, da der Lkw am Montag einsatzbereit sein muss. Das Ergebnis dieser mühevollen Arbeit ist dann für nur kurze Zeit von den Besuchern zu sehen. Schon auf Grund der großen Mühe, die sich die Vereine jedes Jahr mit ihren Mottowagen machen, lohnt
es sich, ihnen vom Straßenrand aus zuzujubeln.
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