2 Orgeln + 10 Konzerte = 1 Musiksommer

Das Modell der St.-Bartholomäus-Kirche dient als Sammelbehältnis für die Spenden der Konzertbesucher. Heike Launicke und Manfred Reinhardt von der Kirchgemeinde vor der Hildebrandt-Orgel in der St.-Bartholomäus-Kirche Wiehe. Sie organisieren die Konzerte des Musiksommers.
 
Die Wieheschen Bürger sind stolz auf ihre Hildebrandt-Orgel.
Von Heidrun Fischer

WIEHE. Die Rechnung ging auf. Schon im Ideenjahr 2009. Damals überlegte sich die Kirchgemeinde, wie sie zwei wertvolle Schätze – die Hildebrandt-Orgel in der St.-Bartholomäus-Kirche und das Pedalharmonium in der Fahrradkirche – einem großen Publikum zugänglich machen könnte. Das war die Geburtsstunde des Musiksommers Wiehe. Cheforganisator Manfred Reinhardt, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates im Kirchspiel Wiehe, ist auch im fünften Jahr des Musiksommers noch immer aufgeregt. Am kommenden Freitag steht schon das erste Konzert ins Haus.

Ein Heimspiel?
Sozusagen! Denn die „Kyffhäuser Lehrerstimmen“, ein Chor sangesfreudiger Lehrerinnen aus Wiehe, Artern und Rossleben, eröffnen gemeinsam mit einem Gastchor aus Frankreich den Musiksommer 2013 in der St.-Laurentius-Kirche in Kloster Donndorf.

Kloster Donndorf?
Ja. Wir haben das Musikereignis auf die Dorfkirchen im Kirchspiel Wiehe ausgeweitet. Es wird hervorragend angenommen. Erfreuten sich im ersten Jahr noch 700 Besucher an den neun Konzerten, waren es im Jahr 2012 fast 1200.

Was waren die Höhepunkte?
Die Konzerte des Philharmonischen Chores Erfurt, der Thüringer Sängerknaben Saalfeld und des Erfurter Domorganisten Prof. Silvius von Kessel.

Was begeisterte das junge Publikum?

Der Gospelchor Braunsbedra bei Freyburg. Alle haben mitgemacht bei „Liquid Voices“.

Gibt es auch „Exoten“?
Ja, die „Pipes & Drums“ aus Sondershausen. Die Dudelsackspieler kommen regelmäßig alle zwei Jahre.

Was wird das Highlight 2013?
Außer den Genannten gewiss das Konzert von Astrid Harzbecker. Sie kommt zum ersten Mal.

Was beeindruckt Sie als Organisatoren am meisten?
Dass alle Konzerte bis auf das von Astrid Harzbecker kostenlos sind. Unsere Wieheschen Bürger finanzieren die Aufwendungen durch ihre Spende in die Kollekte. Viel Unterstützung erhalten wir vom Förderverein Kirchen zu Wiehe. Alle Ensembles treten unentgeltlich auf. Wenige wollen nur das Fahrgeld. Der Philharmonsche Chor aus Erfurt singt schon zum 3. Mal ohne Gage. Dafür wollen wir uns nach dem Konzert am 8. Juni mit einem zünftigen Thüringer Grillabend bei den 60 Mitgliedern bedanken. Das ist uns eine Herzensangelegenheit!


Konzert-Termine:

10. Mai, 18.30 Uhr, St.-Laurentius-Kirche Kloster Donndorf:
Kyffhäuser Lehrerstimmen
8. Juni, 17 Uhr, St.-Batholomäus-Kirche Wiehe:
Philharmonischer Chor Erfurt
16. Juni, 17 Uhr, St.-Batholomäus-Kirche Wiehe:
Bündheimer Kantorei
30. Juni, 17 Uhr, St.-Batholomäus-Kirche Wiehe:
Astrid Harzbecker
14. Juli, 17 Uhr, St.-Batholomäus-Kirche Wiehe:
HLM-Orchester
1. August, 19.30 Uhr, St.-Batholomäus-Kirche Wiehe:
Orgelkonzert mit L. Suransky und Kantor i.R. Gottfried Steffen
16. August, 20 Uhr, St.-Batholomäus-Kirche Wiehe:
Marktauftakt mit den Sondershäuser Pipes & Drums
1. September, 17 Uhr, St.-Georgs-Kirche Langenroda:
Orgelkonzert mit I. Roelke
6. Oktober, 14 Uhr, St.-Johann-Baptist-Kirche Gehofen:
Musikalischer Gottesdienst zum Erntedank mit „Four in hand“
31. Oktober, 16 Uhr, St.-Bartholomäus-Kirche Wiehe:
Orgelkonzert mit Domorganist Prof. Silvius von Kessel
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