Job des ewigen Glücks

Weißensee: Chinesischer Garten | Die Zierpflanzenbauerin Kerstin Nimke (30) aus Elxleben hat in Weißensee ihren Traumjob gefunden

Von Axel Heyder

WEIßENSEE. Wie viele Menschen haben einen Traumjob? Kerstin Nimke (30) aus Elxleben hat einen gefunden. Jedenfalls nach eigenem Bekunden. Seit Januar ist sie in Weißensee als Stadtgärtnerin angestellt und hegt und pflegt damit auch den Chinesischen Garten, den „Garten des ewigen Glücks“. Wie passend.


 Der ist seit Karfreitag wieder für Besucher geöffnet. So einfach es klingt, war es in diesem Jahr nicht: „Wir haben angekündigt, dass der Garten zur Eröffnung schneefrei ist“, sagt Kerstin Nimke. Doch gerade am Karfreitag schüttelte Frau Holle noch einmal kräftig die Betten durch. „Ich bin an meinem freien Tag um 6 Uhr aufgestanden, bis zur Eröffnung um 10 Uhr hatten wir den Garten tatsächlich schneefrei.“


 Zuvor hatte die gelernte Zierpflanzenbauerin bereits ein Menge Arbeit zur Vorbereitung erledigt. Ich habe die warmen Tage, die es im Januar schon gab, für die wichtigsten Arbeiten genutzt. Als es danach wieder kalt wurde, musste ich täglich den Schnee von den Bäumen schütteln. Es wäre sonst zu schade, wenn einige Äste der wertvollen Bäume abbrechen“. Die Hartriegel und der Urweltmammutbaum, die Kiefern und Zieräpfel müssen sich auch künftig nicht um ihre Existenz sorgen, solange Kerstin Nimke Vorort ist. An den Bambus hat sie im Februar und März fleißig Schnee geschippt, damit der Frost ihm nicht zu sehr zusetzt. In dem was sie tut, geht sie auf, es ist eben ein Traumjob. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass sie sich ausgerechnet an ihrem 30. Geburtstag mit dem Allgemeinen Anzeiger traf, um neben der täglichen Arbeit für den schönen Garten zu werben.


 Die Stadtgärtnerin, die auch die Blumenkübel der Innenstadt bepflanzt, hat noch einige Dinge im Kopf, die sie hier gern umsetzten will. Schließlich sollen zu jeder Jahreszeit die Gäste die Ruhe-Oase in einem Top-Zustand erleben und immer etwas Neues zu gucken haben. Sobald das Wasser wärmer werde, will Kerstin Nimke eine Seerose im Teich der vier Jahreszeiten verankern.


 Mit der benachbarten Runneburg, dem Gondelteich und dem gegenüberliegenden Märchendorf hat Weißensee gleich eine Trias von Sehenswürdigkeiten zu bieten. Und es könnten noch mehr werden.
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