Kleine Gratulanten zum 80. Geburtstag

Kleine Gratulanten zum 80.
Kinderschar gratuliert
Strahlender Sonnenschein am 6. 1., nach 10 Uhr nahte Kindergeplapper. Wir waren zum Empfang bereit, gefüllt der Briefumschlag, heimgeschleppt Obst für 10 Euro, Schokobonbon. (Tochter hatte gelacht: „Hab nicht gewusst, wie schwer eine Platte Clementinen, zwei Portionen Weintrauben, ein Bündel Bananen sein können. Alles frisch! Da können sie futtern!“)
Der vordere Teil unseres Hofes füllte sich. Drei Kindergärtnerinnen hatten die vielköpfige, fröhliche Schar hereingeführt, ließen ihre Blicke schweifen. Alle verstummten. Wir standen mit dem GeburtstagsMann auf der Treppe, lauschten Geburtstagsliedern, Gedichten, sangen Kehrreime mit, klatschten zur Freude der Kleinen Takt sowie Beifall. Sie beendeten ihr Programm mit einer gesungenen Einladung zum Tag der offenen Tür in den neuen Kindergarten am Samstag, dem 14. 1..
Hoch flogen die Hände, als starke Träger gefragt waren, diszipliniert traten die Zwerge an und zogen in Richtung alter Kindergarten zum Spielen; denn am neuen Kinderdomizil ist der Spielplatz zwar fertig, aber der Rasen nicht trittfest für tobende Kinder. Deshalb spazieren sie bei fast jedem Wetter die Hauptstraße entlang, spielen eine Stunde in ihrem alten Garten und ziehen am Bachweg zurück zum Mittagsmahl.
Am kommenden Samstag werden wir zur Besichtigung des neuen Kindergartens gehen, uns an der Spendenaktion für Rollrasen mit ein paar Scheinen beteiligen. Scheine müssen es sein, verkündete die Bürgermeisterin, Frau Dagmar Dittmar, doch am 5. 1. als Gratulantin: „Ein Quadratmeter kostet 10 Euro.“ Ein Quadrat Rollrasen ist nicht viel. Gern spenden wir mehr, wenn es für die Kleinen unserer Stadt ist. Spenden zur Tilgung des großen „Schuldenaufkommens“ müssen Großverdiener. Das Leben der Rentner und kleinen Leute ist sowieso wieder teurer geworden, und zwar um 9 %, wie verlässliche Leute errechneten.
Bleibt zu hoffen, dass immer viele Kinderbeine über gepflegten Rasen in Wiehes neuen Kindergarten toben. Dafür müssten die großen, gescheiten Politiker möglichst bald jungen Paaren Unterstützung zubilligen, damit die, die für Deutschlands Zukunft sorgen, das nicht teuer bezahlen. Regierende bedenkt: „Wo Kinder sind, da ist ein goldenes Zeitalter.“! (Novalis „Blütenstaub“)
Nachtrag am 17.1.: Zur Spendenaktion kam es am 14. 1. nicht.
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2 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 18.01.2012 | 17:33  
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Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 19.01.2012 | 21:45  
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