Kunst küsst Kettensäge: Ungewöhnliche Arbeiten in der Nähe von Wiehe – Skulpturen bleiben dem Ort erhalten

Wiehe: Wendeschleife |

+ In der Nähe von Wiehe liegt der kleine Ort Garnbach + Kettensägen-Symposium + Künstler aus verschieden Orten arbeiten zusammen + Abstrakte Formen +

Gas geben und schwungvoll in die Kurve. Motoren heulen auf, Benzingeruch schwängert die Luft. Späne spritzen nach allen Seiten. Dabei geht es nicht um ein Moto-Cross-Rennen, sondern um Kunst – auch wenn es in Garnbach dieser Tage wie an einer Rennstrecke klingt. Die Ketten­sägen laufen auf Hochtouren. Michael Krüger und sein Vater Dieter haben zum Symposium eingeladen. Auch Sylvia Itzen aus Bucholz (nahe Hamburg) folgte der ­Offerte aus Nordthüringen. Die 47-Jährige genießt den Austausch und die Fachgespräche mit den anderen, die mit ebenso robusten Werkzeugen zu Werke gehen wie sie selbst. Da wird gefach­simpelt über Werkzeuge, Neuheiten aus den USA oder Techniken bei Sägen.
 „Es gab keine Vorgabe, aber es durfte etwas Abstraktes werden“, erklärt Gastgeber Michael Krüger, wie die sechs Künstler zu Werke gingen, deren Arbeiten am Wege hinter der Wendeschleife von allen Spaziergängern künftig bewundert werden können. „Ich finde einfach diesen Platz hier toll und die Arbeit mit den anderen“, erklärt Bernd Winter aus Thale, ebenfalls schon ein „alter Hase“ im Geschäft. Und der 34-jährige Christian Schmidt (Rauschwitz) freut sich über die Tipps des erfahren Dieter Krüger (61), mit denen so manches Problem besser zu lösen ist.

Ein Symposium für Kettensägen lockte vergangene Woche Künstler aus Bucholz, Rauschwitz, Thale und Bad Düben ins beschauliche Garnbach. Dabei entstanden Skulpturen, die demnächt den Weg nach der Wendeschleife zieren werden.
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