Nachweis von Singschwänen an den Salzwiesen von Roßleben

Dem aufmerksamen Naturfreund werden zwischen Roßleben und Wendelstein gegenwärtig Gruppen von Schwänen auffallen. Vereinzelte dunklere Jungvögel sind Zeichen der Ortsansässigkeit des Höckerschwanes bei uns. Mit orange bis rötlichem Schnabel ist diese Schwanenart weithin gut erkennbar. Daneben haben sich Singschwäne als Wintergäste bei uns eingefunden und bereichern die Naturlandschaft an den Salzwiesen zwischen Roßleben und Wendelstein. Die leuchtend gelbe Schnabelfarbe, der aufrechtere Hals und nicht zuletzt die trompetenartigen Töne zeichnen den Singschwan aus Skandinavien aus. Vor etwa 15 Jahren wurden diese prachtvollen Vögel schon einmal bei uns nachgewiesen, so Rudolf Wendling, Ornithologe und Naturfreund aus Wiehe. Der relativ harte Winter ließ die Schwäne weit in den Süden wandern. Ich erinnere mich gerne an den Besuch eines Freundes aus Brasilien. Ein Wunsche von Ihm war es, einmal einen weißen Schwan zu erleben, das Sinnbild der nordischen Mythologie schlechthin. Insbesondere in Kyffhäuserkreis bietet Anlass, Brücken zwischen den Naturreichtümern und den regionalen Werten von Kultur und Geschichte zu schlagen. Bekanntlich ist der Name Lohengrin eng mit dem Schwan verbunden. Auch hier liegt es im Auge des Betrachters. Oftmals sieht man im Schwan den Futterkonkurrenten auf den Feldern. Der weiße Schwan sollte mehr sein als das.
Beitrag von J. König (Schutzgemeinschaft Kyffhäuser-Untrutlandschaft e.V.)
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Gerald Kohl aus Erfurt | 18.03.2011 | 21:26  
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