Schi und Rodel gut

Bald wird die Sonne scheinen.
Einsam und still lagen die Straßen, als wir heute zur Wanderung aufbrachen. Nur ruhender Verkehr! Auch auf dem Bachweg stille Einsamkeit. Nur einige Vögel flogen erschreckt auf. Vom nahen Hang klangen Stimmen herüber. Eine junge Familie. Steppke rodelte mit Papa, Mama schaute zu. Es schneite unaufhörlich. Auf dem langen Weg am Hang entlang rannte uns ein Hund entgegen, verspielt, jung, aber recht groß. Er gehörte zu einem Opa mit Enkelsohn und wurde vom Nachbarn ausgeborgt, damit der Junge seinen Spaß hätte. Natürlich gehorchte das Tier seinem Begleiter nicht, sprang mich an. Hundepfoten auf den Schultern waren mir unheimlich. Einsamkeit in der Hohle, eine kalte Wintersonne am Himmel, Schneeflocken fielen sacht. Wir freuten uns für Garten und Feld über den Schnee. Ein rüstiges Rentnerpaar mit Wanderstöcken und Proviant im Rucksack kam uns entgegen. Sie erzählten, dass sie täglich zwei Stunden unterwegs wären. Aber auch sie hatten nur ein einziges Kind beim Rodeln gesehen. Armer Knabe! Wir erinnerten uns an ferne Kindertage mit fröhlichen Rodelerlebnissen in einer übermütigen Kinderschar. Woran werden sich heutige Kinder einst erinnern? An Einsamkeit vorm Fernseher?
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7 Kommentare
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Karin Jordanland aus Artern | 04.02.2012 | 13:55  
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Renate Jung aus Erfurt | 04.02.2012 | 15:44  
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Petra Seidel aus Weimar | 04.02.2012 | 19:41  
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Hannelore Grünler aus Artern | 04.02.2012 | 22:03  
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Manfred Kappler aus Nordhausen | 04.02.2012 | 22:33  
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Gunter Linke aus Saalfeld | 05.02.2012 | 10:53  
12.761
Renate Jung aus Erfurt | 05.02.2012 | 21:52  
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