Wildobst in den Wälder Nordthüringens beheimatet

Bunte Laubwälder im Frühlingsaspekt – auch mit Holzapfel, Holzbirnen und Wildkirschen - Gegenwärtig läuft das Baumartenkartierungsprogramm GenRes bundesweit

Ort/Region: Ziegelrodaer Forst

Frühlingserwachen - Bunte Wälder im Frühling – Südrand des Ziegelrodaer Forstes mit Wildobst in Baumform liegt teilweise in Thüringen - Beitrag von J. König (Schutzgemeinschaft Kyffhäuser-Unstrutlandschaft e.V., Vorsitzender)

Pünktlich mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings kommen sie zum Vorschein, die Obstbäume unserer lichten Eichenwälder. Mit leuchtend weißen Blüten erscheinen sie uns schon aus der Ferne, als Teil unserer natürlichen Vegetation. Sieht man vom Unstruttal, während einer Radtour beispielsweise zum Ziegelrodaer Forst, so werden die weißen blühenden Baumkronen schon von Weitem auffallen. Der Nordrand Thüringen greift hier in die warmen Waldränder Sachsen-Anhalts. Andererseits – so könnte man meinen – hat sich der Ziegelrodaer Forst seit Jahren schon von allein auf Thüringer Land ausgebreitet – das spricht für die Attraktivität Thüringens. Egal - seit Anbeginn, so sollte man meinen, gehören die Wildobstarten zu den Reichtümern unserer Heimat. Gegenwärtig werden solche seltenen Baumarten in Rahmen eines Bundesprogramms "GenRes" kartiert.


Autor: J. König



Abb.: Wildobstblüte im NSG Steinklöbe, in den Wäldern erreichen Birnen, Apfel und Kirschen beachtliche Dimensionen, Foto: König
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