Dankenswürdig

Dankenswürdig
Das Gästezimmer des Heimathauses war am 8. März mit frohen Menschen gefüllt. Sie waren in Fastnachtsstimmung, wollten aber auch des 100. Frauentages gedenken. Dem angepasst fielen ehrende Worte, erklangen frühlingshafte Flötentöne, alte Frühlingslieder, freche Witze, waren Torte und Pfannkuchen besonders nahrhaft geraten. Deshalb mussten sich alle zum Scherzlied emsig bewegen und darüber lauthals lachen. Zur Freude der Gäste war Reimen angesagt. In Gedichtform gefasst, klang alles besonders nett, und frohes Lachen belohnte Hobbypoeten, z. B. bei der Danksagung für Heimatfreunde im Ehrenamt, superfleißig und ach so bescheiden, die hier nicht genannt werden wollen.
Dank dem Vorstand des Heimatvereins
*****, der gibt sich Mühe viel
mit der Alten Schule, die
uns die Dinge zeigen will,
längst schon vergessen sonst und im Müll:
alte Kleider, krumme Schuhe,
ein Harmonium, eine Truhe,
Sensen, Spritzen und Granaten,
für die Kinder viel zum Raten.
All die Schätze hütet *****,
so, als wäre alles seins.
Nur seine Frau, die zetert: „Im Vertraun,
er will sich bloß ein Denkmal baun.“
Sie kann es lange schon durchschauen,
was wär ihr ***** ohne die Frauen?,
die immer an der Basis walten
und alles fleißig mitgestalten.
Verantwortlich in dieser Runde
ist ******** für die Plauderstunde.
Gewohnheitsmäßig will sie lehren
und unser Wissen stets vermehren.
Geschickt kann sie die Schere führen,
gestaltet Fenster und auch Türen.
Auch sind zwei Damen hier zu preisen.
Mit Getränken und mit Speisen
sorgen sie fürs Wohl der Masse.
*******überwacht die Kasse
und treibt mit ****** Gelder ein.
So wächst der Reichtum im Verein.
Ideenreich und sehr erfahren
zeigt eine ihre Künste schon seit Jahren.
So viele Feste hier im Ort
gestaltet unsre ***** ****.
Mit Stimmung sie die Runde würzt
und rettet *****, wenn er mal stürzt.
So sind sie wirklich allesamt
einsatzbereit fürs Ehrenamt.
Dass man dies lesen kann und soll,
schreibt ******** Protokoll.
Sie alle tun freudig hier ihre Pflicht.
Ja, ohne Frauen geht es nicht.
Ein Dank euch, dem Vorstand. Ich wünsch euch das Beste.
Doch was wärt ihr eigentlich ohne uns Gäste?
Von einer anonymen Poetin aus den Reihen der Heimatvereins-Gäste
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1 Kommentar
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Uwe Zerbst aus Gotha | 09.03.2011 | 20:04  
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