„Ecke der Vielfalt“ - Bereichsjugendpflegerin Stephanie Goerke möchte das East Side teilweise umgestalten

In der Projektecke: Stephanie Goerke, Bereichsjugendpflegerin im DOMizil, mit Nico Birx und Jeremy Werner.
Bad Frankenhausen/Kyffhäuser: DOMizil | Für die neue Generation.


Toleranz heißt das Stichwort, dass sich bei zwölf Teilprojekten im Rahmen des Nachfolgeprogramms "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" wie ein roter Faden hindurchzieht.

Der Jugendhilfe- und Förderverein Bad Frankenhausen e.V. ist einer der Projektträger und möchte mit seinem geförderten Projekt "Ecke der Vielfalt - Coloured Corner" sowohl Jugendliche mit als auch ohne Migrationshintergrund ansprechen. "Es gibt viele in Bad Frankenhausen. Wir müssen sie nur einladen", stellt Bereichjugendpflegerin Stephanie Goerke fest.

Gemeinsam mit den Jugendlichen im Kinder- und Jugendzentrum DOMizil hat sie dort speziell den Jugendbereich East Side ins Auge gefasst. Dort fehle etwas Gemütliches, eben eine besondere Ecke. Jetzt sind Ideen gefragt. Stephanie Goerke plant eine Zukunftswerkstatt mit einzelnen Workshops, um die Ecke zu gestalten. "Rumspinnen" nennt sie dabei die erste Projektphase.

Mit im Boot sitzen bereits Jeremy Werner und Nico Birx, die sich gleichzeitig im Kinder- und Jugendstadtrat engagieren. Sie haben auch schon einige Ideen. Nico findet, dass in die neue Ecke eine Weltdarstellung gehört, zum Beispiel an die Wand. Und Jeremy würde es gut finden, wenn die Dachziegel abgebaut werden würden. "Es muss was Neues her, was Frisches", ist auch die Bereichsjugendpflegerin der Meinung, denn die Raumgestaltung hat sich seit vielen Jahren nicht geändert. Sie sieht eine neue Generation East Side und die Möglichkeit, noch mehr Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft Zugang zu verschaffen und zusammenzuführen. Letztlich ist es für Stephanie Goerke als Projektleiterin wichtig, dass der neue Treffpunkt dann auch ein stetiges Angebot wird. "Es darf nicht ins Bodenlose versinken."

Neben diesem Projekt fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf Grundlage eines Lokalen Aktionsplanes im gesamten Kyffhäuserkreis elf weitere vielfältige Maßnahmen und Aktivitäten für mehr Demokratie und Toleranz sowie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Von Greußen bis Wiehe starten die Projekte, die gleichzeitig die in den vergangenen Jahren etablierten Strukturen festigen sollen. Insgesamt 15 Träger aus dem gesamten Kreis hatten sich mit individuellen Projektideen um Fördermittel beworben.
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