Glücksbringer versagten nicht

Eva Büchner (Klarinette) und Franka Stolze (Klavier) traten als Duo an.


Sieg für Franka Stolze und Eva Büchner beim Landesfinale „Jugend musiziert“


SONDERSHAUSEN. Frankas kleiner Plüsch-Panda und Evas Holzherz mit dem Kleeblatt haben sich beim Landesfinale „Jugend musiziert“ als wahre Glücksbringer erwiesen. Für ihre Bochsa-Variationen und den „Choleriker“ erhielten die Musikschülerinnen des Carl-Schroeder-Konservatoriums Sondershausen als Duo Klavier + Holzblasinstrument 24 von 25 möglichen Punkten. Die elfjährigen Schülerinnen vom Kyffhäuser-Gymnasium Bad Frankenhausen hatten mit ihrem Spiel die Jury des Landeswettbewerbs hundertprozentig von ihrem Können überzeugt.
Überglücklich strahlten die Mädchen, als ihre Namen mit der Siegerpunktzahl genannt wurden und sie die große Bühne im „Haus der Kunst“ betreten durften. Als Erste in ihrer Kategorie verließen sie sie, um später noch einmal ins Rampenlicht zurückzukehren. Diesmal zeichnete Heinrich Groß-Klussmann von der Sparkassen-Kunststiftung des Kyffhäuserkreises die talentierten Mädchen mit einem Sonderpreis für ihre außergewöhnlichen Darbietungen aus. Vorgeschlagen hatte sie der Landesausschuss „Jugend musiziert“.

Auch die Musiklehrer Ronald Uhlig und Stephan Uhl waren stolz auf ihre Schützlinge. „Schon die positive Kritik im Beratungsgespräch unmittelbar nach dem Vorspielen hatte uns auf Großes hoffen lassen. Dass es dann sogar der Sieg wurde, hat uns überrascht“, berichtete Ronald Uhlig. „Das ganze Üben hat sich gelohnt. Franka und Eva haben den verdienten Lohn für ihren Fleiß erhalten“, freute sich auch Stephan Uhl, der Franka an der Klarinette unterrichtet.

Einen Haken gibt’s bei aller Freude: Da die Mädchen erst elf Jahre alt sind, sind sie zum Bundesfinale in Nürnberg nicht zugelassen. Hierfür gilt das Mindesalter von Zwölf. Aber sie nehmen es gelassen – ganz nach dem Motto „Dieses Jahr ist nächstes Jahr“.

Weitere Ergebnisse:

In der Duowertung für Klavier und ein Blechblasinstrument erreichten Pianistin Maria Melcher und Trompeter Jeremias Louis Thiele (beide aus Bad Frankenhausen) den zweiten Preis. Mit dem gleichen Ergebnis überzeugte in der Kategorie „Klavierkammermusik“ ein Quartett aus Tabea Krüger (Greußen), Josephine Ringel und Ronja Schmidt an den Violinen sowie Clara Wolf (alle Sondershausen) am Klavier. In der Solowertung „Streichinstrumente“ erkannte die Jury den Geigerinnen Susanne Grüttner (SDH) und Michelle Kellermann aus Abtsbessingen ebenfalls einen Sonderpreis zu.
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