Küche als zweites Revier - Die andere Seite von Arterns Bürgermeister Wolfgang Koenen

Wolfgang Koenen (l.) kocht gemeinsam mit Jürgen Schmidt und Torsten Blümel. Im Hintergrund arbeitet Matthias Pollok. Bei dieser Koch-Aktion bereiteten die Männer der Stadtrat-Fraktion „Die Linke“ Kaßler mit Kartoffeln und Sauerkraut zu. (Foto: Torsten Blümel)
Immer mehr Männer schwingen den Kochlöffel. Aber in Artern kocht die männliche Stadtrat-Fraktion der Partei "Die Linke" sogar für die Öffentlichkeit. Sie begannen zum Wahlkampf von Wolfgang Koenen nach dem Motto "Der Bürgermeister kocht und Sie müssen die Suppe auslöffeln". Unter diesen Hobbyköchen ist auch Wolfgang Koenen, der selbst zu Hause das Essen zubereitet - und das kommt nicht aus der Dose.

Wie lange widmen Sie sich schon diesem Hobby?
Sagen wir mal, seit meiner Umstellung auf die vegetarische Kost vor vielen Jahren koche ich selbst. Ich weiß nicht genau, wann ich angefangen habe, aber seit etwa 17 Jahren bin ich Vegetarier.

Also kochen Sie eigentlich nur vegetarisch?
Nein. Es geht alles, selbst die Thüringer Bratwurst. Ich koche ja auch für meine Frau. Und dann überlege ich schon, welches Fleisch zu welchem Gericht passt.

Also ganz nach Wunsch...
Ja, und besonders für meine Enkel. Süße Speisen sind zwar nicht unbedingt mein Ding, aber ich koche sie auch.

Haben Sie ein Lieblingsgericht?
Ich habe keines. Ich essen gern Nudeln in allen Formen und mit den unterschiedlichsten Soßen oder Suppen. Aber eben alles ohne Fleisch, sowie das Weihnachtsessen.

Worauf kommt es für Sie beim Kochen an?
Frisches Gemüse ist wichtig. Natürlich muss man experimentieren und regelmäßig neue Rezepte ausprobieren. Ein paar Tipps bekomme ich immer mal von meinem Sohn. Er ist gelernter Koch. Ich freue mich dann, wenn besonders ihm mein Essen schmeckt und er es als "gut gelungen" bezeichnet.

Was darf Ihrer Meinung nach in einer Küche nicht fehlen?
Salz und ein vernünftiges Messer.

Und wie sieht es mit dem Aufräumen nach dem Kochen aus?
Sie meinen Abwaschen? Das mache ich. Obwohl meine Frau da immer mit mir schimpft, warum ich es nicht in die Spülmaschine stelle.

Entenkeule mit Klößen und Rotkohl: Welchen Part beim diesjährigen Kochen in der Thali übernehmen Sie?
Das Rotkraut.

Und wie würzen sie es, dass es á la Bürgermeister Koenen schmeckt?
Apfel, Nelken, Zimtstangen, Lorbeerblätter und Rotwein müssen schon ran, sonst schmeckt das nicht.

Zur Person als Bürgermeister
• Meine Amtszeit: seit 14 Jahren Stadtoberhaupt
• Mein bisher größtes Erfolgserlebnis: die Sanierung der Kindergärten
• Meine wichtigsten Aufgaben: bezüglich aller Projekte die Stadtratssitzungen, weil dort die Entscheidungen gefällt werden zum Beispiel Industrieansiedlung
• Mein größtes Projekt für 2012: Umgestaltung des Boulevards der Innenstadt


Termin
• Weihnachtsessen bei der Thüringer Arbeitsloseninitiative in Artern am 17. Dezember
• Gericht 2011: Entenkeule mit Rotkohl und Klößen sowie Nachtisch
• eingekauft, gekocht und gesponsert durch die Stadtrat-Fraktion „Die Linke“
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