Ostermontag-Frühstück und fröhliche Musikanten

"Eine kleine Geige möcht`ich haben...."
Musizier- und Sangeslust
Von 8 Uhr 30 bis 10 Uhr stand uns der große Gastraum des FRÖHLICHEN WANDERER zum Frühstück zur Verfügung. Die Tafel war österlich festlich gedeckt, das Speiseangebot überreichlich. Ich vermutete richtig: „Da wird viel übrig bleiben, besonders an Kuchen und Wurst. Ich kenne doch meine Familie.“ Aber bei allem Übrigen langten wir tüchtig zu. Ich hatte die Noten-Textblätter bei unserem jüngsten Enkel erspäht. Heute würde also die Gelegenheit zur musikalischen Betätigung sein. Sein „Oma, es wird aber kein Geburtstagslied“, konnte mich nicht bekümmern; denn Anna-Liesa hatte ihre Geige mitgebracht und mir versichert, heute habe sie Mut zum Spielen. Am Vorabend hatten Bratschist und Geigerin sich angefreundet. Unser Sohn, Papa zweier großer Söhne, und die Sechsjährige, hatten sich zur Freude der Abendrunde prächtig verstanden. Ich hatte richtig vermutet, wenn ich gehofft hatte, dass die kleine Künstlerin dadurch angespornt worden sei. Selbstsicher stand das Mädelchen im Mittelpunkt. „Zum Sortieren der Finger spiele ich „ALLE MEINE ENTCHEN“ und erst danach das Geburtstagslied.“ Den Geburtstagskanon VIEL GLÜCK UND VIEL SEGEN“ hatte das GeburtstagsKIND auf CD, vom Sohn und seiner Liebsten gesungen, im Januar zu seinem Ehrentag erhalten. Nach Lieschens gutem Spiel erklang er nun mehrstimmig aus vielen freudigen Kehlen, nach dem die kleine Geigerin uns versprochen hatte, uns zu sagen, ob alles richtig sei.
Dann teilte Paul seine Blätter aus, las den englischen Text vor, übersetzte ihn und probte mit seinem Vater als Verstärkung den Morgenkanon „Early in the morning when I wake up, I brush my teeth, I eat my bread, I drink my coffee and go back to bed“ mit uns ein. Bald erklang er fröhlich mehrstimmig. Kurz vor 10 Uhr beendeten wir unsere Sangesstunde mit dem Hinweis, den Kanon zum nächsten runden Geburtstag wieder zu singen. Meine Gedanken eilten vier Jahre voraus: „Wie würde unsere Runde 2016 aussehen?“
Abschiedsworte, Umarmungen unterbrachen meine Zukunftsgedanken. So wie unsere Lieben nacheinander angekommen waren, verließen sie uns wieder. Erst morgen würden wir wieder zu zweit sein. Noch blieben die Augsburger, die Berlinerin sowie Tochter und Schwiegersohn, noch war keine Zeit, irgendwelchen Gedanken nachzuhängen. Noch waren wir freudig erregt.
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16 Kommentare
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Petra Seidel aus Weimar | 24.04.2012 | 20:29  
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Gunter Linke aus Saalfeld | 24.04.2012 | 21:22  
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Hannelore Grünler aus Artern | 24.04.2012 | 21:27  
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Renate Jung aus Erfurt | 24.04.2012 | 22:22  
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Joachim Kerst aus Erfurt | 25.04.2012 | 07:35  
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Petra Seidel aus Weimar | 25.04.2012 | 15:10  
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Hannelore Grünler aus Artern | 25.04.2012 | 16:47  
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Joachim Kerst aus Erfurt | 25.04.2012 | 20:48  
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Hannelore Grünler aus Artern | 25.04.2012 | 22:21  
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Joachim Kerst aus Erfurt | 26.04.2012 | 07:09  
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Petra Seidel aus Weimar | 26.04.2012 | 09:10  
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Renate Jung aus Erfurt | 26.04.2012 | 10:51  
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Petra Seidel aus Weimar | 26.04.2012 | 12:17  
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Renate Jung aus Erfurt | 26.04.2012 | 22:53  
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Petra Seidel aus Weimar | 27.04.2012 | 13:36  
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Renate Jung aus Erfurt | 29.04.2012 | 23:25  
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