Eine fast vergessene wunderkräftige Heilpflanze

Weinrauten-Strauch im Kräuterbeet
Heilkräftige Weinraute
(Ruta graveolens)
1. Herkunft: Weinrautengewächs aus Mittelmeerländern
2. Merkmale: mehrjähriger, dekorativer Halbstrauch, 50 – 80 cm hoch, verzweigte, kahle Stängel, zarte blaugrüne, unpaarige gefiederte Blätter. Im Juni und Juli erscheinen zahlreiche zu einer Scheindolde angeordnete gelbe Blüten. Die Weinraute enthält ätherisches Öl und viele heilkräftige Stoffe
3. Standort: sonnig
4. Kultur: Da die Weinraute wegen ihrer Inhaltsstoffe nur sehr sparsam angewendet werden darf, genügt für den Hausgebrauch eine Pflanze, die man am besten beim Gärtner kauft. Später ist die Vermehrung durch Teilung oder Triebstecklinge möglich. Platzbedarf 30 X 40 cm.
5. Pflege: in rauen Gegenden anhäufeln, mit leichtem Winterschutz versehen.
6. Ernte und Verwendung: sparsam, kleingehackte bittere Blättchen an Salate, Soßen, Lammfleisch, Käse, als Tee. Das Kraut ist ein wichtiger Bestandteil der „Hamburger Aalsuppe“.
7. Tipp: Bei Berührung kann es besonders unter Sonnenbestrahlung zu Verbrennungen kommen. Frühgeburten sind möglich.
8. Historie: Schon im Mittelalter bei Malern, Bildhauern, Schnitzern usw. zur Stärkung des Gesichtes ( der Augen) bekannt
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