Verlust der letzten Kulturstätte in Artern

Artern/Unstrut: Kleine Kneipe | Verlust der letzten Kulturstätte in Artern

Ich bin vielleicht dabei mir wieder einmal den Mund zu verbrennen. Man wird mir nachsagen ich sei ausländerfeindlich. Aber viele die mich kennen wissen, dass ich ein sozial denkender Mensch bin und nicht ausländerfeindlich.
Es geht mir darum das man uns das letzte Stück Kultur wegnehmen will. Wo sollen all die kleinen und größeren Feste gefeiert werden, wenn man die kleine Kneipe den Arternern auch noch wegnehmen will. In Artern stehen oder standen auf dem Königsstuhl Wohnblöcke frei, aber nein sie müssen jetzt schnell abgerissen werden. Nun will man wegen des Profits wegen die kleine Kneipe schließen um junge Asyl suchende unter zubringen. Mit viel Aufwand und emenze Umbaukosten, was ein voll ausgestatteter Wohnblock schon hätte, will man jetzt schnell Nägel mit Köpfen machen.
Der ehemalige Grieche musste daneben sein Geschäft schließen, weil der Inhaber nicht genug bekommen konnte. Nun bekommt er vom Staat das Geld in den Rachen geschmissen. So muss ich das leider formulieren.
Heute und jetzt sofort sind die Arterner Kommunalpolitiker gefragt und gleichzeitig können sich die beiden Bewerber für das Bürgermeisteramt tatkräftig einbringen um ein Stück Kultur noch zu erhalten. Gelingt das nicht, hat die Stadt, die ja die Umbauten genehmigen muss, ein ernsthaftes Problem mit den Bürgern dieser Stadt. Eine tote Stadt wie sie jetzt schon ist, bekommt dann den Gnadenstoß versetzt.
Asylheim ja, aber nur mit Erhalt der letzten für Artern wichtigsten Räumlichkeiten. Nur so kann ein gemeinschaftliches Zusammenleben entstehen. Sonst schürt man den Hass gegen die Asylsuchenden tatkräftig an. Und das kann es am Ende nicht sein, denn der Unmut in der Bevölkerung ist eh schon groß genug und zu spüren. Irgend wann muss man auch mal nein sagen können, müssen und dürfen.
 
Lutz Blobner
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