Heilkristalle für die Augen

So weit das Auge reicht
 
All eye can see
Hoffnung am Horizont
Seit 1995 weiß ich von meiner AMD-Augenerkrankung. Ich bin der Augenärztin für die frühe Diagnose und ihre klaren Worte dankbar; denn wenn man die Wahrheit kennt, kann man dem Übel bewusst und konsequent entgegenwirken. Das tue ich mit Augenkapseln, die Lutein, Zeaxanthin, Zink, Kupfer und die Vitamine C, E, B 1, 2, 4, 6 und 12 enthalten. Da ich es mir finanziell leisten kann, einen großen Schein auf die Verkaufstheke zu legen, bekomme ich Mengenrabat, d. h. ich zahle für Nutri-Stulln im Vierteljahr keine 50 Euro. Noch gibt es nichts Besseres für die trockene Form der AMD. Aber Studien sollen belegen, dass die Kapseln den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Die Krankenkassen zahlen trotzdem keinen Cent. Die Untersuchung auf AMD gehört zu den IGEL-Leistungen, Hinweise auf ihre Wichtigkeit findet man selten. Schon jetzt gibt es in Deutschland vier Millionen AMD-Patienten. Die Unerkannten an AMD Erkrankten aber laufen ahnungslos in die Blindheit. Schon deren Vorstufen schränken die Lebensqualität ein. Ich kann nur wenig lesen, schlecht Gesichter erkennen, nur kurze Zeit fernsehen, keine Hand-, Bastelarbeit u. ä. machen. Meine Leistungsfähigkeit ist eingeschränkt, weil zu jeder Tätigkeit, auch zu der, die andere als Erholung empfinden, die Augen gebraucht werden. Nach ungefähr vier Stunden brauche ich eine Ruhepause für meine überanstrengten, kranken Augen. Sonst fühle ich mich hundeelend, weil Nerven-, Verdauungssystem oder Herz-Kreislauf-System körperlichen Notstand signalisieren. Da ich meine Leistungsgrenze kenne und beachte, geht es mir meistens gut.
Die Odyssee von Arzt zu Arzt bei nicht bekannter AMD-Erkrankung mag ich mir nicht vorstellen. Eine Mitpatientin hat mir ihr Leid geklagt. Die Ärmste! Da ihr Augenleiden nicht diagnostiziert wurde, fuhr sie wegen Kopfschmerzen und Schwindelgefühl zu vielen Ärzten, wurde aber nur kränker. Schlimm sind ihre Depressionen.
Ich aber konnte gezielt den Kampf um mein Augenlicht aufnehmen. Ich stellte meine Ernährung um, trinke sehr viel. Die Osteopathin half mir mit ihren sehenden Händen. Viel Bewegung für Körper und Geist hält mich fit, lässt auch trübe Stimmungen schnell abklingen. Für die Entspannung der müden Augen lege ich neuerdings zusätzlich zum Lavendel-Relax-Kissen Heilkristalle auf. Die Kosten für all dies habe ich nie zusammengezählt. Wozu? Nicht einen Cent erstattet mir die Krankenkasse. Diese zusätzlichen Kosten belasten unsere Haushaltskasse. Aber Immer wieder gibt es Hoffnung. Jetzt hoffe ich auf die Heilkraft der Kristalle. Jeder Tag, den wir AMD-Patienten selbständig sein können, ist für uns ein Geschenk.
Als ich von dem erwirtschafteten Überschuss der Krankenkassen hörte, fielen mir die vier Millionen AMD-Kranke Deutschlands ein, denen es wie mir ergeht, unter denen bestimmt viele sind, die aus finanziellen Gründen ihren kranken Augen nicht Gutes tun können. Sie könnten das Geld gut gebrauchen.
Hier eine Rechnung für Gerechtigkeit: 1 AMD-Patient benötigt im Jahr für 188 Euro Arznei aus der Apotheke. Also geben 4 000 000 dieser Patienten 752 000 000 Euro für ihr Augenlicht aus.
Im reichen Deutschland sollte keiner aus finanziellen Gründen erblinden müssen.
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4 Kommentare
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Karin Jordanland aus Artern | 22.03.2012 | 10:26  
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Renate Jung aus Erfurt | 22.03.2012 | 22:05  
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Karin Jordanland aus Artern | 22.03.2012 | 22:25  
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Renate Jung aus Erfurt | 22.03.2012 | 23:24  
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